cafeimpuls

Archiv 2015–2011

Import-Dinner-Finale

Ein letztes Mal alles gegeben

27. November 2015

Mit diesem Import-Dinner ging eine kleine Ära zu Ende. Was vor fast fünf Jahren mit den aufstrebenden Köchen Daniel Eggert und Lars Sommer als kulinarische Künstler und mit Benjamin Kunde als Neuankömmling im cafeimpuls begann, wurde zur festen Größe unter den Freitagabend-Veranstaltungen. Inzwischen haben sich die beiden Köche mit ihrem Airstream Catering selbständig gemacht und Benjamin Kunde ist Moderationsprofi sowie Eckpfeiler vieler Veranstaltungen.

Full House beim Finale
Full House beim Finale

Das Publikum war gut gemischt, denn Neubesucher gaben sich zusammen mit alten Wegstreitern die Ehre. Ein letztes Mal gaben auch die freiwilligen Helfer im Service wieder alles, um ihren professionellen Kollegen in der Küche in nichts nachzustehen. Abgerundet wurde das wunderbare Zusammenspiel von der atmosphärischen Dekoration, die das Cafe wie schon so viele Male vorher in ein hochklassiges Restaurant verwandelte. Dies wird jeder bezeugen können, der jemals das Glück hatte, bei einem der Dinner dabei gewesen zu sein.

Feine Speisen verbinden Generationen
Feine Speisen verbinden Generationen …

Erneut standen die zwei Köche nach dem kulinarischen Erlebnis Rede und Antwort und ließen das interessierte Publikum an den Ideen und der Umsetzung der Gerichte teilhaben.

Emotionale Höhepunkte des Abends lieferte auch die Musik: Benjamin Kundes musikalische Intermezzi, sowie im Besonderen, das vorgetragene Abschiedslied, zu dem das Publikum einstimmte. Insbesondere den Hauptakteuren merkte man spätestens zu diesem Zeitpunkt ihren kleinen Stich ins Herz deutlich an. Wer kann es ihnen verdenken, ist man doch ein langes Stück Weg gemeinsam gegangen.

Eine Vorspeise zum Reinbeißen
Unvergesslich!

Was nun noch bleibt, ist, sich bei allen Beteiligten für die gemeinsam zurückgelegte Strecke zu bedanken und auf ihrem weiteren Weg alles Gute und weiter viel Erfolg zu wünschen.

Benjamin Frank

Warum bin ich da?

Genießen, Gemeinschaft und Denkanstöße beim Frühstück

25. Oktober 2015

Gemeinschaft mit anderen zu pflegen, ist eine alte christliche Tradition. Weshalb nicht einmal bei einem Frühstück, das so liebevoll zubereitet und reichhaltig angeboten wurde? Die zahlreich Erschienenen und ihre Kinder griffen gerne zu und genossen es, am Sonntag mal nicht selber den Tisch decken zu müssen, mal auszuspannen und zu genießen.

Frühstück mit Gott im cafeimpuls
Der Mensch lebt nicht vom Brot allein … auch Fragenstellen gehört zum Menschsein

Anschließend griff Dr. Ulrich Pohlmann aber ein Frage auf, die manchen beschäftigt: „Was soll das alles? Warum bin ich da?“ Eine Frage, die nicht nur auf den Alltag zielt, sondern jeden betrifft, der über sein Leben, dessen Inhalt und dessen Ziel nachdenkt. Was ist mein Ziel?

Viel Geld verdienen und gut leben? Oder doch auch Spuren zu hinterlassen, nicht vergessen zu werden? Kinder sind solche Spuren – sie allein? Sich für andere einsetzen, also sich nützlich machen? Mit diesen Fragen haben sich Dichter, Schriftsteller und Philosophen auseinandergesetzt mit unterschiedlichen Antworten. Dabei werden Sinnfragen meist immanent zu beantworten versucht im Sinne der richtigen Lebensgestaltung. Es bedarf aber einer tieferen Ergründung der eigenen Lebensbestimmung.

Im Grunde kann nur der die Frage nach dem Sinn beantworten, der alles geschaffen hat, eben Gott. Und wesentlich beantwortet sich die Sinnfrage aus der gelebten Beziehung zu diesem Gott. Als Christen wissen wir: Das Ziel unseres Lebens ist von Gott bestimmt. Er hat mich geschaffen und einen guten Plan mit uns Menschen. Und an mir ist es, diesen im gelebten Glauben zu erkennen, indem ich mich an Jesus Christus ausrichte und ihm nachfolge.

Es war gut, diese Denkanstöße in den Sonntag mitzunehmen.

Dr. Hans-Georg v. Goldbeck

Tot, aber lebendig

„Ich weiß, dass Gottes Plan perfekt ist“

24. April 2015

An diesem Freitag wurde ich zu einem besonderen Abend eingeladen. Thema: Der Tod von Lydia, einer 28 Jahre jungen, hübschen, intelligenten und lebenshungrigen Frau. Sie war beliebt in Familie und im Freundeskreis, sozial engagiert (z.B. kümmerte sie sich um Straßenkinder in Südamerika) und letztlich war sie ganz gespannt auf das, was Gott mit ihrem Leben vorhatte. Und dann plötzlich: Diagnose Krebs.

Lydia, ein Leben voller Vertrauen
„The only love that won´t disappoint you is one that can´t change, that can´t be lost, that is not based on the ups and downs of life or of how well you live. It is something that not even death can take away from you. God´s love is the only thing like that.“ —Tim Keller

Es brachte sie nicht aus der Fassung und nahm ihr nicht den Frieden, den sie schon vor der Krankheit bei Gott gefunden hatte. Ganz im Gegenteil: Sie beeindruckte ihre Umwelt durch ihren Mut, ihre Ausdauer, ihr Kämpfen, ihr Vertrauen, dass dieser Gott keine Fehler macht – auch nicht in und mit dieser Krankheit.

Die Eltern Eva-Maria und Johannes schrieben ein Buch über diese Zeit, daraus lasen sie vor, zumeist waren es die Tagebucheintragungen von Lydia. Der Vater, Pfarrer in Mecklenburg-Vorpommern, ergänzte, erklärte und erzählte über diese für die ganze Familie schwere und bewegende Zeit der Krankheit.

Der Vortrag war sehr mutmachend. Da ich selbst vor kurzem durch einen Todesfall in meiner Familie mit dem Thema Leid und Tod konfrontiert war, war dieser Abend für mich Geschenk und Trost. Auch die anschließenden Gespräche an den Tischen waren mehr von Hoffnung und Zuversicht geprägt, als von Traurigkeit und Schwere. Durch das Beispiel von Lydia wurde manchem bewusst, dass der Tod nicht das letzte Wort hat, sondern welche Hoffnung wir Christen über den Tod hinaus haben.

Das Buch erschien 2013 unter dem Titel „Ich weiß, dass Gottes Plan perfekt ist – Lydia, ein Leben voller Vertrauen“, SCM Hänssler-Verlag.

„Namaste and welcome to India“

Miriam Kunde: EP-Release-Party

17. April 2015

Es ist abends, der 17. April 2015, Berlin-Pankow, und ich stehe genau an dem Punkt, wo der kalifornische Highway #1 auf den indischen Subkontinent trifft. Das tut er natürlich nicht wirklich. Dann wiederum: natürlich tut er das, und zwar in der Musik der indisch-deutschen Sängerin Miriam Kunde. Die EP-Release-Party im cafeimpuls ist in vollem Gange.

Die neue EP „Namaste“ der Künstlerin präsentiert sich als bescheidene quadratische CD, deren zurückhaltendes Erscheinungsbild nur die halbe Wahrheit über das Potential und die Möglichkeiten einer unglaublichen Künstlerin verrät. Denn das hier ist alles andere als ein indisches Sitar-Konzert für eingefleischte Kenner.

EP-Release-Party von Miriam Kunde
EP „Namaste“: Fünf Songs – erhältlich bei Amazon und iTunes

Ruhig und fast ein wenig verlegen betritt Miriam Kunde die Bühne und scheint ehrlich überrascht, daß sich überhaupt jemand eingefunden hatte, um ihrer Musik zu lauschen. Wenn Bescheidenheit auf Talent trifft, dann ist dieser Umstand immer ein Garant für eine Knallerzeit fürs Publikum - und genauso kams. Punkt.

Vom ersten Ton an überspült bzw. unterspült uns ein Tsunami von souligem Glanz, getragen von Miriam Kundes unglaublicher Stimme. Und genau diese Stimme läuft uns allen den Rücken hinunter direkt in die Beine, entfesselt uns zum Tanzen in einer Art und Weise, daß uns das montags im Büro irgendwie peinlich ist.

Der Tanzboden wird also zum Dancefloor und die Seele zur Soul. Wir reiten auf dieser Welle aus indisch-orientalischen Klängen, die in voller Breite an die musikalische Küste Kaliforniens schlägt. East meets West wie es besser zu Berlin und der ganzen Welt nicht passen könnte. Die Band ist bestückt mit talentierten Freunden der Künstlerin, die es hervorragend verstehen, ihre große Freude am eigenen Handwerk in Musik zu konvertieren. Mein Herz tanzt zum Beat und alle Sinne schreien nach Fahrtwind im Haar, Freiheit von allem und Freude am Leben – ganz generell irgendwie …

EP-Release-Party von Miriam Kunde
Mit Miriam Kunde im Hier und Jetzt

Miriam Kundes Musik weckt den starken Wunsch, sofort und auf der Stelle den Rucksack zu packen und gleichzeitig eine tiefe Zufriedenheit, genau hier und jetzt am exakt richtigen Ort zu sein. Wie man es macht, man kann es nicht falsch machen. Und mit dem zufriedenen Lächeln der Sängerin lächelt auch unser Publikumsherz und wir werden in eine warme Berliner Frühlingsnacht entlassen, mit der sicheren Gewissheit, gerade eine verrückte, schöne Weltreise gemacht zu haben und trotzdem zuhause ins eigene Bett fallen zu dürfen. Herrlich!

Elmar Erger

„Zum König geboren“

Szenische Lesung mit Aleke Schlender

20. März 2015

Einer der Höhepunkte innerhalb der Kulturveranstaltungen des cafeimpuls fand am Tag der partiellen Sonnenfinsternis statt. Die vielen ehrenamtlichen Leser brachten die Bühne zum Leuchten indem sie eine Szene aus Dorothy Sayers´ Buch mit großem Engagement zum Leben erweckten. Das Werk basiert auf Hörspielen, die 1941 veröffentlicht wurden.

Aleke Schlender hatte es auch dieses Jahr wieder geschafft, den Raum mit vielen Mitstreitern zu füllen. Erst kurz vor der Veranstaltung fand die Generalprobe statt.

Szenische Lesung über den König Jesus
Die szenische Lesung über den König Jesus machte Beteiligte aus allen

An diesem Abend ging es um eine Szene des Lebens Jesu rund um das Laubhüttenfest. Benjamin Kunde, Leiter unseres Freitagprogramms, führte durch den Abend und brachte es so auf den Punkt: „Das faszinierende am Hörspiel von Mrs. Sayers ist, dass ihre damals gewählte Sprache auch heute noch so lebendig wirkt und bei Vorlesern und Zuhörern gleichermaßen gut ankommt. Es versetzt uns in die damalige Zeit und lässt uns teilhaben an den Gedankengängen und Dialogen, die wahrscheinlich so oder so ähnlich zwischen Jesus, seinen Jüngern und den anderen Beteiligten stattgefunden haben.“

Der Himmel über Berlin-Pankow …

und was das Wackelschaf damit zu tun hat

25. Januar 2015

Das „Frühstück mit Gott“ ist seit vielen Jahren eine Institution im cafeimpuls, weil es ein fabelhaftes Buffet mit lebenspraktischen Impulsen guter Referenten verbindet. Jetzt ist zu dieser Erfolgsformel ein neues Element hinzu gekommen: das „Wackelschaf“, im Januar 2015 hatte es seine Premiere im parallelen Kinderprogramm.

Das Wackelschaf ist aus Pappe, Klebstoff und genau drei Büroklammern. Mit diesen einfachen Mitteln hat es sich von den vielen Kindern basteln lassen und mal wieder bewiesen, dass Einfaches einen Riesenspaß machen kann ;-)

Wir basteln ein Wackelschaf im cafeimpuls
Nicht nur auf grünen Wiesen: Wir basteln ein Wackelschaf im cafeimpuls

Und während nebenan immer mehr Wackelschafe erschaffen wurden, konnten die erwachsenen Gäste im Caferaum in Ruhe dem Vortrag der Referentin lauschen: Katja Lohmann, Schauspielerin und Theaterpädagogin, sprach darüber, wie man mit kleinen Schritten „ein Stückchen Himmel direkt runter nach Berlin-Pankow holen“ kann. Dabei wurd´s ganz praktisch, zehn Beispiele nannte sie, u.a.:

  • verschenke ein Lächeln
  • bete
  • lebe nachhaltig
  • sage etwas Nettes zu jemand Fremdem
  • unterstütze einen Weltveränderer
  • werde Pate
Pankow - ein Ort für Himmelsboten
„Die Himmel verkünden die Herrlichkeit Gottes, und das Himmelsgewölbe zeigt, dass es das Werk seiner Hände ist. Ein Tag erzählt es dem anderen, und eine Nacht gibt es der anderen weiter. Sie tun es ohne Worte, kein Laut und keine Stimme ist zu hören.“ —Psalm 19,2–4

Seit Sonntag laufen nun jede Menge „Himmelsboten“ durch Berlin-Pankow. Es gibt seit dem „Frühstück mit Gott“ quasi „mehr Himmel in Berlin“. Wir rechnen damit, dass Berlin nach und nach immer himmlischer wird.

Schaf-Foto: © jugendfotos.de / Hansen, CC BY-NC 3.0

Autorenlesung mit Titus Müller

„Ein Buch kann eine Brücke sein“

09. Januar 2015

Außergewöhnlich knisternde Spannung herrschte bei der Lesung von Titus Müllers Buch „Nachtauge“. Der Autor las selbst und nahm die Zuhörer mit in eine Zeit, die keiner der Anwesenden persönlich erlebt hatte – Gott sei Dank.

Seit drei Jahren macht der britische Geheimdienst MI5 Jagd auf „Nachtauge“. Hinter diesem Codenamen verbirgt sich eine deutsche Spionin, die Schienen und Brücken zerstört und Verfolger kaltblütig umbringt. Jetzt steht sie vor ihrem größten Coup: der Aufdeckung einer womöglich kriegsentscheidenden großen Operation der britischen Luftwaffe. Diese bereitet die Bombardierung der größten deutschen Stauseeanlagen vor. Erstes Ziel: die Möhnetalsperre. Die Zeitreise ins Jahr 1943, die die interessierten cafeimpuls-Gäste in ein Lager von ukrainischen Zwangsarbeiterinnen katapultierte, machte uns auf die traurigen Schicksale der Frauen aufmerksam. Die sich langsam anbahnende, nicht ohne Konflikte entwickelnde Liebesgeschichte zwischen einer Arbeiterin und dem Lagerleiter war damals nicht ungewöhnlich. Wie diese Liebe endet, wird hier aber nicht verraten, die Spannung bleibt bis zu den letzten Seiten des Buches erhalten.

Titus Müller versorgte das Publikum – ganz nebenbei – mit reichlich Hintergrundinformation aus dieser Zeitepoche, ohne zu langweilen oder zu belehren.

Titus Müller liest aus seinem Buch
Bei nächtlicher Beleuchtung: Titus Müller liest im cafeimpuls aus „Nachtauge“

„Mich persönlich faszinierte aber am meisten … – so Kristin, eine Mitarbeiterin des cafeimpuls-Teams – … dass es für mich völlig neue Geschichten waren und nicht solche, die man schon öfter gehört hat. Alles in allem kann man sagen, dass es ein rundum spannender Abend war, bei dem man sehr viel Neues hören und einiges über die Schicksale der Menschen früher und was sie durchgemacht haben, erfahren konnte.“

Macht hoch die Tür, die Tor macht weit

… es kommt der Herr der Herrlichkeit!

Dezember 2014

Beleuchtung im Advent
Volles Haus unterm Herrenhuter Stern
Lebendiger Adventskalender Pankow
Krippenspiel im Rahmen des „Lebendigen Adventskalenders“

Wie Sonntag so schön

Ein Mittwoch Nachmittag im Herbst …

17. September 2014

Herbstsonne im cafeimpuls
Gäste genießen in der Herbstsonne unser Kaffee- und Tortenangebot
Babys im cafeimpuls
Den Babys wird dabei nicht langweilig …
Babys im cafeimpuls
… wenn es zusammen was zu entdecken gibt
Freundinnen im cafeimpuls
… und auf den Stufen gibt´s Gelegenheit zum entspannten Gespräch

„Eine Kita wie das cafeimpuls – das wäre toll!“

Die Spielgruppe für 1–3-jährige

08. Juli 2014

Gewitter ist angesagt. Werden wir es schaffen zur letzten Spielgruppe vor der Sommerpause? Pünktlich zur Aufbruchszeit klart der Himmel auf und wir machen uns eiligst auf den Weg. Wir kommen rechtzeitig an. Die Räume des cafeimpuls sind bereits proppedickevoll. Sicherlich wollen alle das letzte Mal unbedingt dabei sein. Zumal es für einige tatsächlich einen Abschied bedeutet, denn im Herbst beginnt mit der Kita-Zeit für viele Kinder und deren Eltern ein neuer Abschnitt.

Begrüßungsrunde in der Spielgruppe
Erst mit der Begrüßungsrunde geht´s richtig los …

Wir setzen uns wie immer in den Kreis und beginnen die Spielgruppe mit der Begrüßungsrunde, in der wir Lieder singen und den „Impuls der Woche“ hören. Danach geht´s in die verschiedenen Spielecken oder an den Basteltisch. Uns hat das von Anfang an sehr gut gefallen: das freie und zugleich begleitete, strukturierte Spiel: hier das Riesenlego, da der Spielteppich, die Rutsche und die Wippe und für die etwas größeren Kinder ein Basteltisch.

Aktion in der Spielgruppe
Mit und ohne Rutsche – Hauptsache zusammen und in Aktion

Unsere Tochter hat in ihrer Entwicklung sehr vom cafeimpuls profitiert. Sie hat hier letztlich nicht nur laufen gelernt, sondern vor allem in der Gemeinschaft mit anderen Kindern und Erwachsenen zu spielen. Ganz aufgeschlossen betritt und erkundet sie seither neue (Spiel-)Räume. Eine Kita wie das cafeimpuls – das wäre toll!

Viel zu schnell ist die Zeit wieder rum und wir setzen uns erneut in den Kreis. Wehmut liegt in der Luft! Wir singen das Abschiedslied und verabschieden uns mit Blumen und einem Gruppenfoto von Svenja, die als Leiterin die Spielgruppe ganz entscheidend geprägt hat, nun aber eine andere Aufgabe übernehmen wird. Danach will keiner so recht gehen und es dauert umso länger bis wir alle die Räume wieder verlassen haben – glücklich und etwas traurig zugleich.

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Auf Wiedersehen und: Danke, liebe Svenja! (mit gelben Blumen)

Auch für uns beginnt im Herbst ein neuer Abschnitt, aber wir werden dem cafeimpuls mit seinen vielen Angeboten und den lieben Menschen treu bleiben, z.B. beim „Frühstück mit Gott“ am Sonntag, das wir bereits als sehr lebensnah kennengelernt haben.

Einen Donnerschlag hat es am Abend übrigens doch noch gegeben, und zwar mit dem 7:1 beim Weltmeisterschaftsspiel Deutschland gegen Brasilien. Fußball kann man beim cafeimpuls – zu besonderen Anlässen – übrigens auch sehen …

Familie Eichhorst, Berlin, Sommer 2014

Mit Gott gefrühstückt

„Mehrwert“ für Leib und Seele

29. Juni 2014

Am letzten Sonntag im Monat hat unsere Familie immer eine feste Verabredung: … zum Frühstück … mit Gott. Auch die Kindergottesdienst-Muffel kommen gern mit, warten doch ein tolles Buffet und nette, coole Leute auf sie.

Törtchen im cafeimpuls
Törtchen für dich und mich

Und man kann sich darauf verlassen, dass es immer etwas ganz besonderes gibt, das auch regelmäßige Gäste überrascht. Dieses Mal waren es superleckere Tapas und ein Oversize-Eisbecher, der das Bufett krönte. Eis fast ohne Ende und das zum Frühstück – wo gibt es das sonst noch?

Stefan Pahl im cafeimpuls
Stefan Pahl

Während die Kinder in den Kreativraum entschwanden, kam die Krönung für die Erwachsenen nach dem Frühstück. Mit seinem Impuls zum Thema „Wer den Willen Gottes kennt und danach tut, ist klar im Vorteil“ gelang es Stefan Pahl in einer authentischen, anschaulichen Art, die Zuhörer für das Thema zu begeistern und ihre Herzen zu erreichen. Seine Ausführungen, teils im Dialog mit den Zuhörern, waren ausgesprochen lebensnah und lehrreich und wurden uns zu „energiereicher Nahrung“ noch weit über den Sonntag hinaus.

Dieser Vormittag war geprägt von einer optimistischen, frohen Stimmung, in der Gottes Gegenwart sehr präsent war und machte dem Titel „Frühstück MIT Gott“ alle Ehre. Und mit diesem Gefühl gingen wir gestärkt an Leib und Seele in den Alltag der kommenden Woche.

Katharina Fliesenberg

Stefan Pahl sprach über den „Mehrwert“, der mit dem Erkennen des Willen Gottes einhergeht. Er sagte, dass es Sinn macht, Gott um Weisheit zu bitten, weil es uns hilft, uns unserer Bedürftigkeit bewusst zu werden. Wir sind aufgefordert, unseren Verstand einzusetzen und auf der Grundlage uns bekannter biblischer Werte selbstbewusst zu entscheiden. Dem folgt dann ein konkretes Umsetzen des Erkannten.

Doris Reichardt

Was für ein Theater …

… das fragt man sich – oft zu Recht …

13. Juni 2014

… wenn es im Leben zu wild, zu laut und zu kompliziert wird.

Ganz anders am Freitag – leise – beschaulich und voller schöner, nicht belehrender Lebensweisheiten. Die Theatergruppe Hoffnungsland gastierte zum zweiten Mal im Cafe und verwöhnte mit ihrem Stück „Rufzeichen“ die Gäste mit schöner Kunst. Der Versuch einer Verschmelzung von zwei sehr unterschiedlichen Stücken zu einem sinnigen Ganzen ist gelungen.

Theatergruppe Hoffnungsland: Von Zeitungslesern
Hinter einer Zeitung steckt nicht immer ein kluger Kopf

Zum einen die neunmalklugen Zeitungsleser, die sich Gedanken über andere Menschen machen und durch rein äußerliche Betrachtungen zu falschen Rückschlüssen kommen – mit entsprechenden Konsequenzen. Worte können großen Schaden anrichten.

Theatergruppe Hoffnungsland: Von Hundehaltern
Eine Bühne voller Hunde
Theatergruppe Hoffnungsland: Vom reichen Bauern
Der Bauer – reich oder arm?

Und dann noch die Geschichte der beiden Protagonisten: Ein Bienenzüchter mit wenig Worten bricht auf und kommt zum Ziel, er kann über sich selbst hinaussehen und nimmt andere wichtiger als sich selbst. Er gibt und wird reich.

Und dann noch ein reicher Bauer mit vielen Worten: Er bricht auf und bleibt oberflächlich, er dreht sich letztlich nur im Kreis – er kommt wieder da an, wo er gestartet ist – unverändert und doch ganz arm.

Theatergruppe Hoffnungsland: Kulisse
Theater vor traumhafter Kulisse

Was für ein Theater – inspirierend, wohltuend und aufbauend, weil so wahr und schön ... so sollte Kunst immer sein.

Jutta Lörler

inorange Newcomer Konzert

… mitreißend und anrührend

23. Mai 2014

Zwei Musiker, die unterschiedlicher kaum sein könnten, zeigten beim inorange Newcomer Konzert ihr Können. Das cafeimpuls veranstaltete zum zweiten Mal ein Konzert, bei dem sich junge, noch weniger bekannte Künstler vorstellen.

Ruhig und doch sehr aufwühlend sind die Texte der 19-jährigen Diana aus Magdeburg. Die Singer-Songwriterin eröffnete den Abend und zog die Zuschauer gleich in ihren Bann. „Right Place“, „Unique“, „Memory Lane“ – die Texte aus der Feder von Diana Ezerex stimmen nachdenklich, reißen mit, rühren an.

„Sich auf etwas einlassen, nicht ständig überlegen, was alles sein könnte“ ist das, was sie mit ihren Songs mitteilen möchte. Sie fordert in „You never know“ (man weiß nie) dazu auf, Vertrauen zu haben und in „What if“ (was wäre, wenn), nicht die ganze Zeit an Möglichkeiten der Vergangenheit festzuhalten.

Johnny S., Diana und Benjamin beim Newcomer-Konzert
Benny führte durch den Abend mit Diana und Johnny S.

Hiphopper/Rapper Johnny S. schlägt einen rauhen Ton an, um seine Gefühle zum Ausdruck zu bringen. „Ich wollte ein halbes Leben lang eigentlich nur auf der Bühne stehen und Musik machen“, erklärt er den Titel seiner CD „Halbes Leben“. Und das macht der 28-Jährige nun seit gut 15 Jahren.

Viele seiner Sprechgesänge finden sich auf seiner CD wieder, auf der neben Titeln wie „Dreckiges Kind“ mit einer etwas derben Wortwahl auch ruhige Stücke zu finden sind, in denen er unter anderem seinen Weg zum Glauben beschreibt, so zum Beispiel in dem Stück „Zum Fluss“. In Berlin ist der Musiker noch weniger bekannt, aber das könnte sich nach diesem Konzert ändern.

Der Stoff, aus dem die Helden sind …

… muss erst noch erfunden werden

14. April 2014

Denn den gibt’s nicht. Aber wie Menschen – wie du und ich – zu Helden wurden, über die man Jahrhunderte und Jahrtausende nach Ihrem irdischen Ableben noch spricht, das haben acht Kids im cafeimpuls-Ferienprogramm „Echte Helden“ erfahren.

Kreative im cafeimpuls
Zuhören … und dann selber machen

Die Leben(sgeschichten) von Josef, Daniel, Petrus und nicht zuletzt von Jesus erlebten die Kids mit in lebendigen Erzählungen und thematisch zugeschnittenen Kreativ-Aktionen.

Helden im cafeimpuls
Hoch hinaus … wie richtige Helden eben

Und auch bei Musik, Gesang und Lego-Bauen, Toben auf dem Spielplatz bei frischer Luft waren die Teilnehmer ganz bei der Sache und konnten ihre eigenen Stärken und Begabungen austesten.

Löwen im cafeimpuls
Die Löwenfamilie im Portrait

Auch die stärksten Helden brauchen eine Pause – zur Mittagszeit und in den Pausenbreaks gab´s was Leckeres zu futtern, um den Kraft-Tank zu füllen.

Die Kids waren mit Begeisterung dabei. Bei 6 Jungs und 2 Mädchen (8–11 Jahre) und 7 Mitarbeiterinnen war die Stimmung bestens.

Das nächste Ferienprojekt ist auch schon geplant und findet in den Herbstferien statt. Ihr könnt gespannt sein!

Jutta Lörler

Wenn Himmel und Erde heiraten

Sarah Brendel, Sven Lager & Elke Naters

28. März 2014

Am letzten Freitag im März gab es einen Vorgeschmack darauf, wie es sein wird, wenn eines Tages Himmel und Erde heiraten. Sarah Brendel, Musikerin, und Sven Lager und Elke Naters, Schriftsteller, verwöhnten uns mit einer Mischung aus Musik und Lesung.

„Lange vor unserer ersten Konzertlesung mit Sarah dachte ich: Es wird ein Fest. Nicht nur ein Fest für uns, sondern eins bei dem Himmel und Erde vereint sind, also schrieb ich: ‚Eines Tages heiraten Himmel und Erde, dann werden Berge tanzen und Bäume in die Hände klatschen, Herzen singen und Steine sprechen.‘

Sven Lager und Elke Naters
Berlin – Afrika – Berlin: Sven Lager und Elke Naters

Wir sind mitten in dieser Hochzeit und so war auch der Abend, er hatte etwas zutiefst Heiliges, was ganz klar auch an Sarahs und Moritz´ Musik lag. Grossartige Leute kamen ins cafeimpuls, grossartige Leute leiten das cafeimpuls, die meisten trafen wir zum ersten Mal, aber es war als wären alle Familie.

Sarah Brendel
Sarah Brendel, begleitet von Moritz Brümmer

Sarah spielte nicht nur von ihrem aktuellen Album ‚Before the Mountains‘, und Elke und ich erzählten mehr als nur von unserem Buch ‚Es muss im Leben mehr als alles geben.‘

Sven Lager, Elke Naters und Sarah Brendel
„Wir sind mitten in dieser Hochzeit …“

Es war der Anfang einer neuen Idee für uns, zusammen mit Sarah und Moritz und vielleicht anderen aufzutreten und ganz neue und immer wieder andere Formen zu finden dieses Fest mit allen zusammen zu feiern, denn das Hochzeitsfest endet nie. Es hat nur immer neue Lieder.“

Sven Lager

Kinder- und Baby-Second-Hand

Wenn Kleine und Große nach Schnäppchen jagen

15. März 2014

Von 10 bis 12 Uhr standen den Schnäppchenjägern die Türen im cafeimpuls offen. Und die Kauflustigen strömten, besonders in der ersten halben Stunde, zahlreich herbei und freuten sich über gut gefüllte Verkaufstische und faire Preise. Wer wollte, konnte eine komplette Erstlingsausstattung für kleines Geld mit nach Hause nehmen, auch Kinderkleider, Spielsachen, CDs und Bücher waren im Angebot.

Kinder- und Baby-Second-Hand
Ganz einfach wird aus einem Cafe ein Second-Hand-Shop

In der lockeren Atmosphäre fand sich, nachdem der erste Ansturm vorüber war, auch Zeit für Gespräche mit den Tischnachbarn und Organisatoren. Für das leibliche Wohl von Käufern und Verkäufern hatte das Cafe gesorgt, die frischen Waffeln etwa verbreiteten ihren Duft im ganzen Raum. Für kleine Kinder gab es in den angrenzenden Räumen Spielmöglichkeiten, so dass Mütter und Väter in aller Ruhe stöbern konnten.

Kinder- und Baby-Second-Hand
Für manche war´s die Qual der Wahl …

Am Ende hatten alle ein bisschen weniger, aber doch noch genug wieder einzupacken, getreu der alten Weisheit: Nach dem Flohmarkt ist vor dem Flohmarkt! Das gute Gefühl, dass die geliebten, aber inzwischen ausgedienten Sachen der Kinder nun anderswo nützlich sind, begleitete die Verkäufer in den Tag. Der Veranstalterin Svenja Luth und allen Helfern ein herzliches Dankeschön!

Grit Dommes

Wasser zu Wein verwandelt und Kranke geheilt

Szenische Lesung „Zum König geboren“

07. März 2014

Bereits zum sechsten Mal wurde unter der Leitung von Aleke Schlender eine der Episoden des Hörspiels „Zum König geboren“ von Dorothy L. Sayers im cafeimpuls aufgeführt. Das Stück, das in den insgesamt 12 Episoden einzelne Lebensabschnitte und Erlebnisse Jesu erzählt, sprüht vor Witz und eröffnet dem Hörer gleichzeitig neue Perspektiven auf die bereits bekannten Geschichten.

Zum König geboren

Die Lesung war gerade an diesem Abend besonders, da das Team der Mitwirkenden und Vortragenden eine Rekordzahl von 17 (!) Personen vorzeigen konnte. Diese ließen sich – egal wie groß oder klein ihr Sprechanteil war – den Spaß nicht nehmen und spielten ihre Rollen inbrünstig und mit dem dazugehörigen Augenzwinkern (sofern dies in der Anlage der Rolle möglich war).

Im Endeffekt hatten Leser und Hörer einen wunder-vollen (Wasser zu Wein, Heilung der Kranken) und geselligen Abend mit anregendem Input. Wir freuen uns daher besonders auf die kommenden Lesungen, denn sechs bisher nicht aufgeführte Episoden gibt es noch!

Frederike Schüler

Dating – die (v)erlernte Kunst

Vortrag zu einem spannenden Thema

17. Januar 2014

In einer Zeit, die durch Hektik, Berufsalltag und Karrieredenken geprägt ist, beschäftigen sich immer mehr Menschen mit der Suche nach guter, beständiger Partnerschaft.

Dating hat viele Aspekte

Warum ziehen wir eigentlich oft die falschen Menschen an? – Die Frage wurde an diesem Abend gestellt, aber auch (ansatzweise) Erklärungs- und Lösungsversuche vorgestellt. Viele Beziehungen scheitern, weil schon im Vorfeld – also in der Datingphase, bevor es zu einer festen Bindung kommt – viele Dinge nicht beachtet wurden. Es wird mit falschen Motiven, getrübter Selbstwahrnehmung und unrealistischen Erwartungen ein Partner gesucht, um in erster Linie die Einsamkeit zu vertreiben. Keine gute Basis für eine langfristige Beziehung.

Dating – wer mit wem?

Jutta Lörler, Theologin und Kauffrau, berichtete an diesem Abend auf Grundlage des Bestsellerautors Dr. Cloud über die Bedeutung und den Sinn des „Datings“. Die Kunst des richtigen Datens bietet Chancen, nicht nur den Partner fürs Leben zu finden, sondern auch seinen Freundeskreis zu erweitern. Erfolgreiches Dating kann und sollte erlernt werden. Es geht darum, möglichst viele unverbindliche Dates zu finden, dabei aber keine übereilte Entscheidung zur festen Bindung zu treffen.

Spaß zu haben und gute Grenzen zu entwickeln – das ist wichtig für eine gesunde Datingkultur. Beginnend mit der passenden Formulierung der Kontaktanzeige und einer realistischen Erwartungshaltung ist eine sorgfältige Vorbereitung des persönlichen Erstkontaktes wichtig. Dem interessierten Publikum wurden an diesem Abend auch Aspekte der Selbsterfahrung durch Reflexion der eigenen Persönlichkeit vermittelt.

Fotos: © Jutta Lörler

losgelaufen – alles gegeben – angekommen

33. Pankower Pfannkuchenlauf

04. Januar 2014

Wir waren am 04. Januar 2014 wieder mit dabei: Beim 33. Pankower Pfannkuchenlauf. 30 Läufer standen für das cafeimpuls am Start.

cafeimpuls beim Stadtteillauf
Mittendrin in Pankow: cafeimpuls beim Stadtteillauf

Zum dritten Mal in unserem Team war auch Bezirksbürgermeister Matthias Köhne: „Ich bin dieses Jahr wieder gerne für das Team vom cafeimpuls beim Pfannkuchenlauf angetreten. Es beeindruckt mich, mit wie viel Engagement sich dort Ehrenamtliche seit über 20 Jahren für Familie, Kultur und gesellschaftliche Werte einsetzen. Pankow braucht Bürger-Projekte wie das cafeimpuls.“

Peter Baltes bei der Siegerehrung durch den Bürgermeister
Peter Baltes mit Pfannkuchen und Pokal bei der Siegerehrung durch den Bürgermeister

Peter Baltes, mit 2 1/2 Jahren unser jüngster Läufer, wurde vom Bürgermeister persönlich geehrt. Alle Ergebnisse sind hier zu finden.

Hannelore Bernhardt am cafeimpuls-Stand
Unsere freundliche Mitarbeiterin Hannelore Bernhardt am cafeimpuls-Stand

Unser Dank gilt allen Läufern, Helfern und Sympathisanten. Danke fürs Mitmachen, Unterstützen und Anfeuern. Und so starten wir auch ins neue cafeimpuls-Jahr: Auf die Plätze … fertig … los!

Essbare Blütenknospen zum Auftakt …

November-Dinner

22. November 2013

Dinner imparted („Essen zugeführt“), und das auf kreative Weise für die Augen, den Gaumen und letztlich für die Seele. Vier Gänge wurden in stimmiger Licht-Klang-Atmosphäre präsentiert und serviert. Lars Sommer und Daniel Eckert von airstream catering hatten es diesmal besonders auf den Gaumen der 31 Gäste abgesehen.

Blauer Lichtklang im cafeimpuls
In Erwartung …

Die Zunge der Gäste wurde gezähmt, stimuliert und neutralisiert – kein Zauberwerk, sondern durch die Kraft von „Sechuan Button“, einer essbaren Blütenknospe. Das Zerkauen des Pflanzenteils ließ dem Gast (nicht nur sprichwörtlich) das Wasser im Mund zusammenlaufen.

Das hat die Voraussetzung geschaffen, dass das fulminant-delikate Essen im neutralisierten Mundraum zum Geschmacks-Feuerwerk mutieren konnte. Der Abgang – nebst individuell gewähltem Getränk – war sozusagen Formsache, es füllte, nährte und hinterließ den Gast in einem entspannten Zustand wohliger Sättigung: Kabeljau, geräucherte Ente, Entrecote und Schokoladenfondant, kunstvoll auf den Tellern samt Beilagen arrangiert. An diesem Abend blieben keine Wünsche mehr offen.

31 satte und zufriedene Gäste im cafeimpuls
Im Genuss, im Gespräch … und im entspannten Zustand wohliger Sättigung

Das nächste Dinner-Ereignis steht an. Wiederholungstäter haben schon gebucht. Wer schnell ist, kann sich und seine Liebsten, Freunde und Kollegen, Verwandte und Bekannte anmelden. Und wer seine Feinde zu Freunden machen möchte, der lade sie zum importDinner ins cafeimpuls ein.

Jutta Lörler

Angekommen – mitgestaltet – weitergegangen

Als Ehrenamtler im cafeimpuls

Sommer 2013

Jochen Layher im cafeimpuls
Jochen Layher

Mein Name ist Jochen Layher, ich komme aus der Region um Stuttgart, also dem wilden Süden ;-) Nach Berlin gekommen bin ich für ein mehrmonatiges Praktikum als Lehrer für Deutsch als Fremdsprache.

Da ich bereits einige Leute des cafeimpuls von einem Wochenende in Polen her kannte, lag es nahe, sich während dieser Zeit auch im Cafe ehrenamtlich zu engagieren. Es war wirklich schön, hier mitarbeiten zu können.

Ich habe eine besondere Atmosphäre der Freundlichkeit, der Ermutigung gespürt. Und das inmitten der hektischen Großstadt. Und obwohl sich hier Menschen mit ihren Stärken und Schwächen begegnen. Also, ich denke, das kann dann nur Gott bewirken, der seine Liebe an diesem Ort ganz real erfahrbar werden lässt!

Abschiedstorte von Jochen Layher
Zum Abschied gab’s Torte — Danke, Jochen!

Ganz persönlich bin ich sehr ermutigt worden für meine nächsten Schritte, die in die Ukraine führen werden. Jetzt bin ich gespannt auf das, was Gott dort vorhat.

Bis zu einem Wiedersehen: благослови вас Господь (Gott segne euch)! Für das Cafe ist mir der folgende Vers aus der Bibel in den Sinn gekommen: „Schmeckt und seht, wie freundlich der Herr ist; wohl dem, der auf ihn traut!“ Ps 34,9

Jochen Layher

Body in motion

Roland Walter, Performer & Autor

16. August 2013

Am 16. August konnte man im cafeimpuls ein Special erleben, das seinen Namen verdient hatte. Neben der Lesung des Buches „König Roland – Im Rollstuhl durchs Universum“ gab der schwerbehinderte Autor eine Performance ab, die seiner Körperbeherrschung alles abverlangte. Zu Klängen von Debussys „Clair de Lune“ und „We Are The People“ von Empire Of The Sun präsentierte er außergewöhnlich Choreographien; sein „anormaler“ Körper wurde zur Kunst.

Body in motion mit Roland Werner
Ein wunderbarer, mutiger Mann mit großer Ausstrahlung

Bei der Lesung, die in einen Dialog von Autor und Vortragenden eingebettet war, konnte kein Gast ernst bleiben. Die Lebensfreude, Selbstironie und Frische, mit der Roland Walter von seinem Leben berichtete, provozierte so einige Lacher. Der Schriftsteller, der mit einer schweren Sprechbehinderung zu kämpfen hat, lebt getreu dem Motto „Gott gebraucht Sprechbehinderte als Gehhilfe für unser Gehör“ – und das spürt man: Sowohl sein Auftreten als auch sein Buch sprühen vor Enthusiasmus, den man nur bewundern kann.

Wenn Roland Walter trotz seiner Einschränkung mit so viel Freude leben kann, was hindert uns eigentlich daran, selber ein bisschen glücklicher zu sein? Die alltäglichen Probleme, denen wir gegenüberstehen, erscheinen im Vergleich zu seinen Erfahrungen als unwichtige Kleinigkeiten. Ein wirklich wunderbarer, mutiger Mann und ein eindringlicher Abend. Ich verließ das cafeimpuls glücklich und dankbar.

www.roland-walter.de
König Roland — Im Rollstuhl durchs Universum

Frederike Schüler

ERF: „Wenn Gott mit den Gästen flirtet“

cafeimpuls im Radio

Juni 2013

Radiobericht des ERF

[ Audioplayer ]
Das Flash-PlugIn im Browser fehlt!

Insidertipp: Oliver Jeske für den ERF (ca. 4 Min.)

Download mp3

Foto by cogdogblog / CC BY-SA 2.0

Sommerfest im Cafe

Dank & Freude am Ende der Saison

21. Juni 2013

Freitagabend … Die Sonne schien den ganzen Tag. Die Vorfreude war groß, obwohl diesmal Abschied auf dem Programm stand. Verabschiedet wurden Chricke, Friederike, Summer und Lisa. In der zu Ende gehenden Saison 2012/2013 hatten sie viel Leidenschaft und Fleiß in die Arbeit des cafeimpuls gesteckt.

Abschied von Friederike, Summer, Lisa und Chricke
Abschied von Friederike, Summer, Lisa und Chricke (v.l.n.r.)

Ein Film über die Zeit der Mädels im Cafe und ein Anspiel zu ihrer Ehre sorgten für viel Spaß. Musikalische Stücke wurden zum Besten gegeben und drückten Dank und Wertschätzung aus.

Sommerfest im cafeimpuls
Sommerfest der Gefühle — für Kleine und Große

Meine Meinung: Alles in allem ein gelungenes Sommerfest. Gäste und Mitarbeiter sind in guter Stimmung und zufrieden nach Hause gegangen.

Leon Albrecht, FSJ-ler bei crossover skul, Leipzig
Fotos: © Ekaterina Koroleva

Rollende Räder

… und wer gibt die Richtung an?

26. Mai 2013

Am Sonntag fand im cafeimpuls das „Frühstück mit Gott“ statt. Dabei war nicht nur das toll angerichtete Frühstücksbuffet die einladende Attraktion, sondern auch das zunächst spröde wirkende Thema „Leben auf Rädern.“ In der Ankündigung zu diesem Thema hieß es in der Einladung:

„Von Anfang an geht es rund, vom Kinderwagen bis zum Rollator. Aber wohin rollt unser Rad des Lebens eigentlich? Wer gibt die Richtung an und wie heißt unser Ziel?“

Rollende Räder
Im Leben geht’s rund — aber wohin eigentlich?

Foto: nitrox09/flickr

Drei Ehepaare aus Ingelheim, alle sechs Mitarbeiter des Marburger Kreises, denen man ihre volle Lebenserfahrung ansah, sprachen locker und entspannt über dieses Thema. Dabei brachten sie Erfahrungen ein, die oft bis in ihre Kindheit zurückreichten, Erfahrungen mit einem ungeliebten Kind, dass man im Kinderwagen umherfahren musste, und den man dann einfach mal aus Ärger umkippen ließ. Da waren Erfahrungen mit dem Fahrrad, mit einem Kabinenroller oder einem VW Käfer, die alle in brenzliche bis lebensgefährliche Situation gesteuert worden waren, weil man zornig und wütend oder einfach nur unaufmerksam war und ein Stoppschild übersehen hatte.

Alle Situationen waren trotz drohender Gefahr gut ausgegangen, und es wurde rückblickend die Frage gestellt, ob da nicht vielleicht eine bewahrende Hand im Spiel gewesen war. Diese Betrachtung führte dann zu der Überlegung, ob man nicht vielleicht dieser bewahrenden Hand überhaupt das Steuer seines Lebens in die Hand geben sollte?

Die Referenten aus Ingelheim
Sechs Ingelheimer erzählten, mit wem sie „gut fahren“

Die drei Ehepaare bekannten nüchtern und einmütig, dass sie das Steuer ihres Lebens Jesus Christus übergeben haben, und dass sie mit dieser Entscheidung, die oft schon viele Jahre oder gar Jahrzehnte zurücklag, in ihrem Leben sehr gut gefahren sind.

Jeder Zuhörer konnte sich überlegen, ob diese Frage ihn oder sie betrifft und ob daraus Konsequenzen für ihr Leben notwendig werden könnten. Wir danken den sechs Ingelheimern für ihren Vortrag.

Dr. Peter Schmiediche

Geschichten und Bilder vom Tod

Das Lebensende in Kinderbüchern

19. April 2013

Ein Mädchen stapft wütend durch den Park und reißt alle aus der Sommerfrische. Sie versteht die Welt nicht mehr — und endlich zeigt sich auch, warum: Ihr geliebter Kanarienvogel ist tot. Erst als ihr andere helfen, Anteil nehmen und den Vogel beerdigen, kann sie den Tod hinnehmen. In seinem Bilderbuch „Gehört das so??!“ erzählt Peter Schössow von der Wucht, mit der der Tod in ein unbeschwertes Leben einbricht, und von den Strategien des Weiterlebens.

Grit Gommes
Vortrag und Gespräch mit Grit Gommes

In den letzten zehn Jahren sind auffällig viele Kinderbücher zum Thema Tod entstanden — und sie sind durchweg hervorragend, die Autoren und Illustratoren gehören zu den besten ihrer Zunft (neben Peter Schössow etwa Rotraut Susanne Berner und Wolf Erlbruch).

Während in unserer Gesellschaft das Sterben immer mehr zur Geheimsache wird, entsteht offensichtlich das Bedürfnis, gerade den kleinen Menschen zu erklären, dass der Tod zum Leben gehört. Die Bilderbücher tun das auf unterschiedliche Weise, aber immer erscheint der Tod als Provokation und als Aufgabe. Er bringt uns das Leid, aber auch das Mitleid und den Trost, wie es in Jürg Schubigers Buch „Als der Tod zu uns kam“ heißt. Und er macht uns klar, wie kostbar das Leben ist.

Dieser Abend mit Bildern und Texten aus Kinderbüchern, aber ohne Kinder, zeigte einmal mehr, dass sich gute Kinderliteratur auch an Erwachsene richtet — zumal bei einem Thema, das uns alle angeht und mit dem wir uns schwer tun. An den Vortrag schloss sich eine rege Diskussion an und die Stimmung war alles andere als traurig!

Grit Gommes

„Der Verlorene Sohn“ als Mini-Musical

Talente entdeckt – Publikum begeistert

25.–28. März 2013

„Simon ist wieder da, wir freuen uns so sehr!“ Das singen die Kinder in einer Szene des Stücks „Der verlorenen Sohn“ als der Vater den so schmerzlich vermissten Sohn wieder in die Arme schließt. Nicholas, 6 Jahre, der den Vater spielt, überzeugt vollends als Patriarch. Er ist fast zwei Köpfe kleiner als sein „Sohn“, mimt aber selbstbewusst die Respektperson.

Kindermusical vom verlorenen Sohn
Strahlende Gesichter nach der Aufführung: das Proben hat sich gelohnt!

Auch durch das fröhliche Singen und Tanzen der anderen Mitspieler bleibt der Spannungsbogen während der gesamten Aufführung erhalten. Die Zuschauer sind durch die Kombination aus tiefgehender Geschichte und großartiger schauspielerischer sowie musikalischer Leistung sichtlich berührt.

Kindermusical vom verlorenen Sohn
Für den Schweine-Rap wurden extra Masken gebastelt

Dass sich die Premiere unseres Musicals nach allem Üben und allem Lampenfieber als so großer Erfolg erweist, haben wir als Team nicht zu hoffen gewagt. Immerhin hatten wir nur vier Tage, um uns aufeinander einzustimmen. Außerdem brauchten wir neben allem Proben noch Zeit zum Spielen, zum Bücher vorlesen, zum Requisiten und Bühnenbilder basteln und um neue Freundschaften zu schließen.

Kindermusical vom verlorenen Sohn
Party im Gasthaus: Simon lebe drei mal hoch!

Nun haben wir es geschafft: Die Aufführung unseres Musicals ist ein gelungener und würdiger Höhepunkt des Kinderprojekts, für die Künstler, für das Publikum und auch für uns als Team. Gott sei Dank!

Friederike Hammann

inorange concert: JONNES

Alles Gute kommt von oben

22. März 2013

Mit seiner neuen CD „Alles Gute kommt von oben“ im Gepäck und tatkräftiger Percussion zur Unterstützung fand sich JONNES als gern gesehener Musiker im cafeimpuls ein. Das erste Konzert nach Erscheinen der selbstproduzierten CD wurde schon mit Spannung erwartet. Das Cafe füllte sich vornehmlich mit weiblichen Besuchern und wartete mit unvergleichlicher, freundlicher Atmosphäre auf.

JONNES in concert
JONNES: Gedanken aus dem Leben mit Musik zum Mitschnipsen

Der bestens aufgelegte JONNES und Begleitung brachten das Publikum durch die mitreißende Musik zum Mitschnipsen und zum Nachdenken. Denn JONNES kann vor allem eines: seine Gedanken, die aus dem Leben kommen, in Worte fassen und seine Zuhörer damit bewegen. Dieser rundum gelungene Abend fand mit mehreren Zugaben seinen Ausklang. Sehr gerne sehen wir JONNES bald wieder!

Mehr Infos über seine Musik und CD

Benny Kunde

Kinderküche

Alle 14 Tage: Mehr als „nur“ kochen!

März 2013

Es ist schon ein reges Gewusel, wenn 10 bis 15 Kinder zwischen 5 und 10 Jahren die cafeimpuls-Küche unsicher machen. Und nicht nur die Küche, denn vorher geht es ja noch zum gemeinsamen Einkaufen. Im Supermarkt unseres Vertrauens sind die Kinderköche mittlerweile so beliebt, dass ihnen jedes Mal Wiener Würstchen an der Fleischtheke geschenkt werden!

Kinderküche
Jenseits von Pizza und Fischstäbchen

Indem wir zusammen einkaufen, kochen, den Tisch decken und essen, lernen wir nicht nur viel über gesunde Ernährung und Genuss, sondern auch über uns selbst und Gott. Was kann ich besonders gut? Wie arbeite ich mit meinem Teampartner zusammen? Wie kann ich zu einer guten Atmosphäre am Tisch beitragen? Wer hat die Lebensmittel gemacht und unseren Umgang miteinander geprägt?

Wenn die Eltern dann abends zum Abholen kommen und in der Sofaecke ihr Probierhäppchen kosten, sind viele Wangen rot und die Stimmung gut. Nicht immer schmeckt allen, was wir kochen, aber die Toleranz für Gerichte jenseits von Pizza und Fischstäbchen wächst stetig. Bon Appetit!

Christiane Baltes

Kriminaltheater

„Wohin mit der Leiche?“

15. Februar 2013

Freitagabend füllten sich die Räume mit einer begeisternden Fröhlichkeit. Grund war der Auftritt der Theatergruppe „Bühnenstoff“ aus den Ev. Wohnstätten Siloah mit ihrem Bühnenstück „Wohin mit der Leiche?“

Impuls gebend durch die künstlerische Leiterin Katarina Ludwig, die selbst eine Rolle übernahm, lösten die Darsteller Freudenstürme aus. Das Publikum konnte sich leicht in die einzelnen Rollen der Schauspieler hinein fühlen — z.B. in Jutta, die ihrem Mann im Streit vor Wut eine Flasche über den Kopf geschlagen hat. Sie denkt, er ist tot und versteckt ihn verzweifelt unter dem Sofa. Eigentlich wünscht sie sich nur Hilfe von ihrer Mutter, doch ständig kommen Leute vorbei und fragen nach ihrem Mann. Und dann kommt auch noch die Polizei …

Kriminaltheater im Cafe
… und dann kommt auch noch die Polizei!

Spaß und Motivation der Schauspieler lösten einen fast nicht enden wollenden Applaus aus. Man konnte spüren, welcher Gedanke beim Publikum in der Luft lag: „Beim nächsten Auftritt von ‚Bühnenstoff‘ bin ich wieder dabei!“

Michael Eun

Evas Töchter on Tour

Wir Mädels sind … einzigartig!

7.–9. Februar 2013

Das war ein Spaß: Beim Mädels-Wochenende in Waren an der Müritz hatten wir eine spannende Zeit mit Action, Musik, Spaziergängen, gutem Essen und Kreativ-Zeiten.

Evas Töchter
Sei einfach du selbst, denn dich gibt’s nur einmal :-)

Wichtige Mädels-Themen standen auf dem Programm, z.B. haben wir uns mal wieder Gedanken über unseren „Prince Charming“ gemacht: Was ist uns bei den Jungs am wichtigsten und was ist ein No-Go? Worin liegt unser persönlicher Wert? Wer legt den fest? Glauben wir daran, dass Gott uns wunderbar geschaffen hat und dass wir unseren Wert nicht davon abhängig machen müssen, was andere über uns denken? — Überleg doch mal selbst, egal wie alt du bist. Es lohnt sich!

BERLIN hearts

Gallerie im cafeimpuls feierlich eröffnet

23. November 2012

Hector und Allison haben sich in Berlin in einem besetzten Haus vor ein paar Jahren kennengelernt. Sie kommt aus den USA und er aus Frankreich. „Jemand hat meinen Kopf gegessen. – das waren meine ersten Worte auf Deutsch. Ich habe sie auf meine Wand in meiner Wohnung geschrieben“, sagt er. Nun sind sie verheiratet und leben zusammen.

Therese verkaufte Eintrittskarten für Davis Konzert. „Als er mit mir flirtete sagte meine Mutter, oh Therese flirtet schon wieder“, erinnert sich Therese. Sie stammt aus Berlin, sein Vater aus Nigeria. Einige Jahre später trafen Martino und Caroline sich auf ihrer Hochzeit. „Er stand dort alleine, so entschied ich mich, mit ihm zu reden“, sagt sie. Martino kam mit seiner Mutter als Kind von Polen nach Deutschland. Caroline stammt aus Kenia.

BERLIN hearts Gallerie
BERLIN hearts Gallerie in Erwartung des Publikums
Besucher der BERLIN hearts Gallerie
Fotos, Geschichten, Gespräche …

Sie sind alle da, im cafeimpuls, zur Eröffnung von „BERLIN hearts“, einem Projekt über interkulturelle Paare und Familien in Berlin, um sich die Bilder voneinander anzuschauen und die jeweiligen Geschichten zu lesen.
Eines wird deutlich: Berlin verbindet, bringt zusammen, was zusammen gehört und macht dabei keine Unterschiede. Menschen aus der ganzen Welt zieht es hierher, Familien werden gegründet, Herzen erobert und Kulturen vereint. „BERLIN hearts“ porträtiert Familien unterschiedlicher Herkunft in ihren heimischen Wohnzimmern, erzählt wie sie sich kennen gelernt haben und was sie nach Berlin verschlagen hat.

Die Ausstellung ist bis Mai 2013 für Besucher geöffnet, jeweils zu den cafeimpuls Veranstaltungen. Das Projekt wird fortgeführt und es wird weiter nach interkulturellen Paaren und Familien gesucht. Wenn Sie teilnehmen möchten, besuchen Sie BERLIN hearts bei Facebook oder die Website berlinhearts.de.

Initiatoren der BERLIN hearts Gallerie
Die Initiatoren

BERLIN hearts: Fotoprojekt von Ekaterina Koroleva & Benjamin Kunde.

Das Eigentliche ist die Liebe

Heidi Ruetschis Vortrag „Versöhnung ist möglich“

16. November 2012

Ein beeindruckender Vortrag, der dem einführenden musikalischen Auszug aus dem Musical „Le Miserable“ nach Victor Hugo in jeder Hinsicht gerecht wurde.

Heidi Rueschi spannte den Bogen ihres Themas „Versöhnung“ über die vielfältigen Konfliktbereiche, beginnend mit den Beziehungen im Kindesalter, dem eigenen Findungsprozess und späteren „Ich“, zwischen Erwachsenen, in Partnerschaften bis hin zu Beziehungen am Arbeitsplatz.

Heidi Ruetschi hielt einen Vortrag im cafeimpuls
Heidi Ruetschi nach ihrem Vortrag im cafeimpuls

Die langjährigen Erfahrungen als Ehefrau, Mutter, Vorstand im Marburger Kreis und Personalleiterin bestätigten die Referentin in der Gewissheit, dass die Liebe letztlich das zentrale Element im Leben ist. Dabei hilft im Alltag das Wissen um die unbegreifbare Liebe Gottes, die Jesus den Menschen durch zahlreiche Taten und Gleichnisse gelehrt hat. Diese Liebe beinhaltet jedoch auch das Verzeihen an schuldig gewordenen Menschen mit der Konsequenz, Gott immer dankbarer, anderen gegenüber großzügiger und vor uns wahrhaftiger zu werden. Gleichwohl ist Vergebung auch häufig mit einem Prozess verbunden, der gelegentlich einer Unterstützung und Begleitung durch einen erfahrenen Mitmenschen bedarf. Bei dieser, oft nicht einfachen, Aufgabe ist jedoch stets das Bewusstsein hilfreich, dass alles menschliche Versagen bei aufrichtiger Reue durch die Liebe Gottes vergeben wird, – dies sollte uns Christen immer wieder ermutigen, seinem Vorbild mutig nachzueifern.

Markus Rummel

Wie finde ich Mr. Right?

Evas Töchter im puren Leben

25. Oktober 2012

Das glaubt uns keiner, was uns passiert ist. Beim Treff „Evas Töchter“ haben wir endlich unseren „Mr. Right“ gefunden!

Ok, eigentlich haben wir ihn nicht gefunden, sondern GEBACKEN! Klingt komisch? Aber was können wir Mädchen tun, wenn wir auf Mr. Right warten? — Genau, wir können ihn erstmal aus Teig genauso kreieren, wie wir ihn wollen.

Ist er groß oder klein? Hat er dunkles oder helles Haar? Ist er ein Sportler, oder mag er lieber Musik? Wir können ihn mit Teig nicht nur so formen, wie er aussieht, sondern auch darstellen, wofür er sich interessiert. Wir können zeigen, was für Charaktereigenschaften er haben soll. Ist er humorvoll, interessant, eher ruhig oder temperamentvoll? Beim Reden und Backen hatten wir zusammen eine gute Zeit und viel Spaß.

Mr. Right in gebackener Form
Mr. Right: hier sportlich schlank und mit großem Herz

Ehrlich gesagt, das Thema „Mr. Right“ ist mir ganz wichtig. Leider gibt es viele Mädchen und Frauen, die nicht auf den richtigen Mann warten. Sie haben „Mr. Wrong“ gefunden und dadurch große Probleme bekommen. Bei „Evas Töchtern“ haben wir uns einander anvertraut, und über unsere Erlebnisse geredet.

Ich finde es total Klasse, dass Gott mit mir auf dem Weg ist, um den richtigen Mann zu finden. Ich muss das nicht allein machen. Er ist dabei und er hat einen Plan für mich.

„Freue dich über den Herrn; er wird dir alles geben, was du dir von Herzen wünschst.“ (Psalm 37,4) — Was wünscht ihr euch?

Summer Hartzler

„Evas Töchter“ ist ein Treffpunkt für Mädels, die Gemeinschaft wollen. Wir treffen uns alle zwei Wochen donnerstags um 16 Uhr im cafeimpuls, machen was Kreatives, essen was Leckeres und reden zusammen über das Buch „Das pure Leben“ von der Sängerin Rebecca St. James.

Komm, wir bauen eine Stadt!

Hand in Hand packen wir es an, gemeinsam

30. September 2012

Lärmend drängen sich Sonntag früh 38 Kinder durch die Tür der Adventgemeinde in Berlin-Pankow. Sie bietet uns diesmal das Domizil für das Kinder-Ferienprojekt, den Bau einer Stadt in LEGO.

Am liebsten würden sich die Kinder direkt auf die über eine Million (!) verlockenden Bausteine stürzen … Doch erst gilt es noch den täglichen Rekord im Namen-Kennenlern-Spiel zu knacken.

Lego-Projekt mit den LordsPowerKids e.V aus Prenzlau
Stolze Baumeister der LEGO-Hauptstadt

Dann kann es losgehen: LEGO-Häuser planen und bauen, spannende Inputs hören, quatschen, Tischtennis spielen, zwischendurch ganz, ganz schnell essen und trinken … und schon drängeln sie weiter zu bauen.

Eine ganz erstaunliche Woche mit tollen, kreativen Kindern von 6–16 Jahren war das! Gott war mittendrin, in der Gemeinschaft bei Kindern und Mitarbeitern spürten wir seinen Segen.

Und das Ergebnis kann sich sehen lassen: Eine Hauptstadt in LEGO ist entstanden – mit Siegessäule, Brandenburger Tor, Fernsehturm, Rathaus, Kirche und allem, was eine Stadt sonst so braucht. Dazu 38 glückliche Baumeister.

Lego-Projekt mit den LordsPowerKids e.V aus Prenzlau
Ob die Kirche wohl groß genug ist?

Zum Abschluss feierten wir einen Gottesdienst unter dem Motto des täglichen LEGO-Songs: „Gottes Orte sind wunderschön!“ und der Botschaft „Hand in Hand packen wir es an, gemeinsam“. Danke auch dem LordsPowerKids e.V aus Prenzlau, der uns mit der tollen Leiterin Peggy Haase und den vielen bunten Bausteinen unterstützt hat.

Pamela Binanzer

Menschenrecht

Ein Recht, das für alle gilt

22. September 2012

… auch für ungeborene Kinder und nichteinwilligungsfähige Personen. Um für dieses Grundrecht einzutreten, versammelten sich in Berlin 3000 Menschen auf dem Platz vor dem Bundeskanzleramt zum „Marsch für das Leben“.

Eingeladen hatte der BVL (Bundesverband für Lebensrecht). Weil uns die Thematik sehr bewegt, nahmen wir daran teil – auch in Vertretung für die Mütter und Väter, die mit ihren Kindern ins Cafe kommen.

Marsch für das Leben
Friederike und Hanna, zwei Würdeträgerinnen von vielen

Am Anfang wurden Initiativen vorgestellt und Menschen berichteten, wie vorgeburtliches Leben geschützt und bewahrt werden kann. Schweigend setzte sich der Zug der Demonstranten in Richtung Innenstadt in Bewegung, weiße Kreuze wurden getragen zur Erinnerung an die im Mutterleib getöteten Kinder.

Während des Marsches hörte ich, Friederike, zu meiner Überraschung plötzlich meinen Namen rufen! Freunde meiner Eltern, die extra aus München angereist waren, hatten mich erkannt. Auch andere Mitarbeiter des Cafes marschierten mit. Jakob, der Sohn von Christiane, trug stolz ein selbstgebasteltes Schild mit der Aufschrift „Für das Leben“.

Ziel des Marsches war die St.-Hedwig-Kathedrale. In einem ökumenischen Gottesdienst wurden Klage und Trauer über Unrecht an ungeborenem Leben vor Gott gebracht und um seinen Beistand und sein Eingreifen gebeten.

Friederike und Hanna

Eintauchen mit Molle & Moritz

Erinnerung an einen virtuosen Abend

15. September 2012

Irgendwie ist es schon merkwürdig, dass diese zwei jungen Männer mit Cello, Gitarre und seelenfüllenden Stimmen nicht auf den großen Bühnen stehen. Dafür standen sie im cafeimpuls, bei Kerzenschein, und ihre Musik erfüllte Raum und Gäste. Zwei extrem virtuose Musiker, die nicht viel gemeinsam haben und gerade deshalb so wunderbar miteinander harmonieren.

Molle & Moritz auf der cafeimpuls-Bühne
Auf kleiner Bühne … ganz große Musik

Vielleicht liegt es an ihren ungewöhnlichen Lebenswegen oder ihrer Sicht auf’s Leben, dass sie es schaffen, Noten und Texte dermaßen zum Klingen zu bringen. Vom zweistimmigen Singen über die instrumentalen Soli bis zu den Gag-Einlagen ließen Molle & Moritz ein Konzert entstehen, bei dem man als Gast einfach eintauchen und am Ende wieder auftauchen konnte. Mit Liedzeilen im Kopf, Melodien im Ohr und einem Lächeln auf den Lippen.

Besonders beeindruckend: ein Song von Mumford & Sons, bei dem sich auch unser Mitarbeiter Benny Kunde stimmlich dazugesellte. Hoffentlich werden wir davon noch viel, viel mehr erleben!

Christiane Baltes

20 Jahre cafeimpuls

Das Jubiläum — drei Tage wach und feiern

24.–26. August 2012

Viele Stunden lang wurde geplant, gebastelt, gebacken, geräumt, gestöpselt und gebetet. Dann war es endlich soweit: drei Tage wach und feiern, dass das cafeimpuls nun seit 20 Jahren Leben bewegt. Genauso bunt wie dessen Historie sah das Jubiläum aus:

Am Freitag gab’s Musik von Rock bis Klassik, Comedy von Thorsten Hebel, Input von Holger Bethge und Dank von Stefan Pahl bei Currywurst und Berliner Weiße. Außerdem wurde bisher unveröffentlichtes cafeimpuls-Fotomaterial ausgepackt und an die kreativen Anfänge der Arbeit erinnert. Wir sahen: Kleidung, Inneneinrichtung und PR-Maßnahmen verändern sich — der Kern der Arbeit bleibt. Danke Jesus an dieser Stelle.

Jubiläums-Torte zum Frühstück mit Gott
Bei der Entscheidung für unser Logo im Jahr 2006 hatten wir
natürlich berücksichtigt, dass sich das auch backen lässt ;-)

Samstag ging es weiter im Rahmen von „Pankow feiert“, dem Stadtteilfest. Am cafeimpuls-Info-Stand wurden mittlerweile traditionellen ‚Pankower‘ mit Zuckerguss und Deko verziert und geredet, was der Kopf hergab. Auf der Bühne nebenan haben Benjamin Kunde und Freunde sowie Daveman mit Reggae, HipHop und Deutschpop die Hüften in Schwingung gebracht.

Wer am Sonntag dann noch Energie hatte (und das waren immer noch gut 70 Leute), schlemmte beim ‚Frühstück mit Gott‘ weiter. Highlight dabei: der Input über einen französischen Mönch mit Eicheln im Gepäck und was das mit unserem Wachsen und Säen zu tun hat. „Grandios! Hier verknüpfen sich Kultur, Stadtteil-Arbeit, Kinder, Familien, Ehrenamt mit gelebtem Christsein.“, lobte Stefan Pahl am Ende seines Beitrags das Ganze. Dem können wir uns als Team nur anschließen und uns bei allen bedanken, die dieses Jubiläum sowie die gesamte Arbeit möglich machen.

Christiane Baltes

Kinderküche …

… das hat mal wieder Spaß gemacht!

23. August 2012

Die Köche von morgen
Die Köche von morgen warten auf die Ergebnisse ihrer Künste

 

Farben, Licht & Schatten

Doppelausstellung: Fotografie und Malerei

17. August 2012

Die Künstlerin Ulrike Korn aus Leipzig stellte schon zuvor im cafeimpuls aus. Diesmal zeigte sie eine Serie von beidseitig bemalten Papierarbeiten: farbintensive, abstrakte Aquarelle unter dem Titel „Tillim — Lobpreis“. Entstanden sind diese Arbeiten während eines längeren Aufenthaltes in Italien im Jahr 2008.

Von Sören Marotz aus Berlin kamen Schwarzweiß-Fotografien, die den Mauerfall sowie die darauf folgenden Jahre der Wiedervereinigung thematisieren. Titel: „Licht und Schatten — Ostdeutschland seit 1989“

Sören Maratz und Ulrike Korn mit Moderator Benny Kunde
Im Licht: Sören Marotz, Ulrike Korn, Moderator Benny Kunde (v.l.n.r.)

Bei näherer Betrachtung der anfänglich scheinbar gegensätzlichen Exponate lässt sich eine interessante Beziehung erkennen: Der detaillierten, fotografischen Auseinandersetzung mit der „Wende“ folgt der „Lobpreis“ in Form der stark abstrahierten Aquarelle.

Auf der Vernissage konnte das kunstinteressierte Publikum Einblicke in den Schaffensprozess der Künstler gewinnen. Die Ausstellung ist noch bis Ende November 2012 im cafeimpuls zu besichtigen.

Abstrakte Aquarelle mit Publikum
„Lassen Sie sich von den Exponaten bewegen …“ (aus der Einladung)
Farbe, Licht und Schatten
Farben, Licht und Schatten

Fotos 2 und 3: Kerstin Polzin

cafeimpuls intern – Teil 1

So sieht´s auf einer Leiterbesprechung aus

07. August 2012

Die neuen Mitarbeiter der Saison 2012/2013
Diesmal ging es um die 20-Jahr-Feier, die Website und die Sauberkeit

 

Auf zu neuen Herausforderungen

Bewährungsprobe für das neue Team im Kletternpark

01. August 2012

Zum Start in die neue Saison und um das neue Team zusammenwachsen zu lassen, machten wir einen Ausflug zum Kletterpark am Nordbahnhof. Eine einmalige Erfahrung war das! Wir haben viel gelernt und auch noch sehr viel Spaß gehabt.

Die neuen Mitarbeiter der Saison 2012/2013
Neue Mitarbeiter in der Saison 2012/2013

An zwei Gurten war jeder befestigt — einerseits gab das Sicherheit, andererseits musste man Vertrauen in die Ausrüstung haben. Wir konnten unsere Teamfähigkeit fördern, indem wir Strecken gemeinsam bewältigten. Und jeder erkundete auch eigene Wege.

MountMitte — Bergsteigen im Herzen von Berlin
MountMitte — Bergsteigen im Herzen von Berlin

Manchmal haben wir uns voneinander etwas abgeguckt, haben von den Erfahrungen des anderen profitiert. Manches war nur mit Schwung zu bewältigen :-)

Es ist schön, sich aufeinander zu verlassen und in den richtigen Situationen auf eine helfende Hand vertrauen zu können.

Friederike und Lisa

Schweiß & Spaß — das fängt ja gut an!

31. Pfannkuchenlauf in Pankow

07. Januar 2012

Hunderte Pankower trafen sich am Samstag zum jährlichen „Pfannkuchenlauf“, gaben ihr Bestes beim Laufen oder beim Anfeuern, jubelten, trotzten dem Regen.

Freunde und Mitarbeiter des cafeimpuls bildeten ein großes Team mit 17 Läufern. Spannend war, dass diesmal der Bezirksbürgermeister von Pankow bei uns mitlief!

Pfannkuchenlauf in Pankow für das cafeimpuls
Das Läufer-Team vom cafeimpuls

Drei Strecken waren vorbereitet: 1,2 km für die Kinder, 2,3 km für Familien-Teams und 6,5 km für geübte Läufer. Insgesamt 289 Läufer erreichten das Ziel. Jeder von ihnen erhält dann eine Urkunde und einen zuckrigen Pfannkuchen — deshalb ist das der „Pfannkuchenlauf“.

Unsere 17 Läufer belegten in ihren Altersgruppen die Plätze 1–94 (von 289). → Ergebnis-Listen

Toll, mit einem starken Team ins neue Jahr zu starten. Wir sind super gespannt auf 2012. Komm einfach dazu und lauf mit :-)

Der Koch, der Gourmet und das cafeimpuls

September-Dinner

30. Sep 2011

Ein Konzert für Augen, Ohren und Magen sollte es werden.

Gemahlener Zimt, eingelegte Pflaumen, frische Petersilie, gebratenes Fleisch — der viel versprechende Duft dieser Köstlichkeiten empfängt die Gäste bereits im Hof. Aus der Eingangstür leuchtet der warme Schein von Kerzen und die Klänge eines Klaviers sind zu hören.

Wenn man das cafeimpuls von anderen Veranstaltungen kennt, schaut man sich kurz um … — Sind wir in einem Sterne-Restaurant angekommen? An den festlich gedeckten Tischen lässt man das Ambiente erstmal wirken und stimmt sich mit einem Glas Sekt auf den Abend ein.

Gedeckter Tisch im cafeimpuls
Einstimmung und Verheißung …

Es folgen drei Gänge aus französischer Küche: Die Kürbissuppe ist fein gewürzt, das zarte Rinderfilet kommt mit einer Weißwein-Schaumsoße und knackigem Gemüse und den süßen Abschluss bildet eine warme Schokoladenkreation mit flüssigem Kern. Das klingt nicht nur gut, es schmeckt auch wunderbar, hervorragend … einfach unbeschreiblich!

Salonmusik im cafeimpuls
Zwischen den Gängen gibt es Salonmusik

Dieser Abend für Paare oder Freunde ist ganz dem Genuss und guten Gesprächen gewidmet. Live-Musik am Klavier sorgt zwischen den Gängen für akustische Erfrischung.

Lars Sommer in Aktion
Lars Sommer in Aktion

Die entspannte Atmosphäre unter den Gästen lässt nichts erahnen von der Hektik, die hinter den Kulissen herrscht. Dort zaubern Koch und Helfer im Akkord ihre Kreationen in 30-facher Ausführung!

Süße Verführung
Vorbereitung einer süßen Verführung

Unser Dank geht an Lars Sommer, Chefkoch des Restaurants „Poulette“ im Prenzlauer Berg und an seinen Kollegen. Grande!

Fotos: Dorothea Müller

„Wir kamen, um zu stärken und zu ermutigen“

Hanna Boeckler über ihre Jahre in Tansania

16. Sep 2011

Hanna erzählte mir in der Krabbelgruppe, dass sie einen Vortrag über ihr Leben in Tansania halten wird. Da war ich neugierig, kam am Freitagabend und erlebte das Cafe bei Kerzenschein und Vollwertkost „Chakula bora na chai“.

In ihrer charmanten Art berichtete sie, was sie und ihren Mann nach Tansania geführt hatte:

„Mein Mann, der Architekt war, und ich kamen im Auftrag der evangelischen Kirche als Experten für Baufragen nach Tansania. Unsere Aufgabe war außerdem, die dortige Gemeinde zu stärken und im Glauben zu ermutigen. Wir haben 14 Jahre in beiden Bereichen gearbeitet.“

Gemeinschaft unter Frauen
Eine Welt in vielen Farben

Im Diavortrag zeigte sie, wie ihr die Menschen in Afrika begegnet sind, die sich Hanna als ihre Botschafterin wählten.

„Zum Beispiel schafften wir es mit Hilfe von Mama Furacia, einer älteren würdigen Witwe, eine feste kleine Steinkirche zu bauen. Wir planten, beteten, ermutigten zagende Gemeindeglieder, sammelten bei afrikanischen und europäischen Freunden Material und Geld und verwalteten diese Gaben.“

„2009 besuchten wir diese Gemeinde und feierten zusammen Gottesdienst in der neuen Kirche; mittlerweile wird sie auch als Kindergarten genutzt. Über die große Entfernung hinweg sind wir herzlich miteinander verbunden.“

Hanna in der Begegnung
Hanna in der Begegnung dort und hier

Im cafeimpuls kommt Hannas Unterstützung genauso gut an.

„Zu stärken und zu ermutigen ist bis heute meine Freude. Vom cafeimpuls und seinen Zielen erfuhr ich auf einem Seminar für Rückkehrer aus der Entwicklungshilfe. Ich war so begeistert, dass ich beschloss, hier mitzuarbeiten. Namshukuru Mungu — Ich danke Gott dafür.“

Und wir danken dir, liebe Hanna, für diesen interessanten Einblick!

Vom Amerikaner zum Original-Pankower

cafeimpuls beim Fest an der Panke

10./11. Sep 2011

Zum 42. Mal fand dieses beliebte Volksfest am zweiten September-Wochenende statt — eine Mischung aus Vernissage, Action, Performance und Show für ein Publikum zwischen sechs und 60 Jahren.

cafeimpuls-Stand beim Pankefest
Doris, Helena, Doro und Mike beim Pankefest

Riechen kann man uns mit unserem cafeimpuls-Stand besonders gut:
Intensives Kaffeearoma strömt in die Nase und eine Traube von Kindern tummelt sich um den Stand. Sie verzieren Amerikaner mit allerlei Leckereien; bei uns heißen sie dann „Original-Pankower“. An den Nachbarständen klatschen die Leute bei besonders schönen Ergebnissen. Volontärin Hanna und Praktikantin Helena hatten dafür in den letzten beiden Tagen im Akkord 200 Amerikaner produziert!

Hanna und Helena in der Produktion
Hanna (re) und Helena in der Produktion

Die Erwachsenen bekommen auch was zum Aufpeppen, nämlich unseren wunderbaren Kaffee. Schon mal Vanille- oder Karamellsirup probiert? Damit auch die Augen genießen, haben wir alle Sirupflaschen orange eingeschlagen und jeder Geschmacksrichtung einen Slogan verpasst; z.B. gibt es den „Haselnusssirup für Nussknacker: an Knackpunkten weiterdenken!“

Wer nicht zum Pankefest konnte, ist herzlich eingeladen, seinen Besuch direkt im cafeimpuls nachzuholen. Damit niemand ein Jahr warten muss bis zum nächsten Pankefest ;-)

Fotos in der Küche: Dorothea Müller

Mit Musik und Caipirinhas in den Sommer

Benny Kunde & friends werden „orange“

24. Juni 2011

Schon wieder das letzte Mal „in orange“ vor der Sommerpause? Ich konnte es kaum fassen … aber okay, da muss es ja ein tolles Aufgebot geben heute Abend!

Und tatsächlich, satter Musikgenuss in verschiedensten Genres: Benjamin Kunde war angekündigt, und der brachte noch zwei Musikerfreunde mit; M.G. eröffnete das Konzert mit klingendem Blues, gefolgt vom sympathischen Kameruner Alain Missala, der mit seinem Soul die beeindruckende Spannbreite seiner Stimme präsentierte. Alle drei Künstler hatten sichtlich Freude an ihrer Show und fanden sofort Kontakt zum Publikum. Flüssig abgerundet wurde der Abend durch die frisch gemixten Caipirinhas; deren Crushed-Ice bildete einen interessanten Klangteppich ;-)

Benjamin Kunde im cafeimpuls
Benjamin Kunde

Benjamin Kunde überzeugte mit tiefgehenden und humoristischen Texten. So zeichnete er ein stimmiges Charakterbild der Schönhauser Allee, das manches Clichee bediente und uns zum Mitgrölen anfeuerte. Sentimentale Töne schlug er an mit der Frage Wer hat Bruno erschossen? Mit diesem Song setzte er dem einst umherstreunenden Bären in Deutschland ein Denkmal.

Die Lieder zum Mitdenken und Aufbauen passen zu seiner Art, die Saiten der Gitarre sanft anzuschlagen oder zu zupfen und nie zu laut zu werden. Das ist Musik, die mir das Herz leichter macht und mich noch Tage danach lächeln lässt. Ein gelungener Abschluss für das cafeimpuls und „in orange“. Dankeschön.

Sag niemals „Nix!“

Chantal Voss im Vortrag über „Wut im Bauch“

15. April 2011

Chantal Voss im cafeimpuls
Chantal Voss

Ärger, Frust, Unzufriedenheit — wer kennt das nicht? Aber konstruktiv damit umgehen, ohne anderen und mir zu schaden?

Eine Starthilfe bot die Paarberaterin Chantal Voss, die die kleinen und großen Konflikte, die täglich in Beziehungen auftreten, selbst nur allzu gut kennt. Lebensnah und sympathisch präsentierte sie unter dem Titel „Wut im Bauch — Ärger und andere starke Gefühle“ verschiedenste Umgangsarten mit Zorn, wobei sie uns von Stinktier- und Schneckenhaus- bis zu Vogelstrauß-Strategien führte.

Sobald jeder im großen Publikum sich überlegen konnte, welches dieser Tiere am besten auf ihn passt, zeigte sie anhand von Geschichten aus dem Alltag und der Bibel den ersten Schritt zum richtigen Umgang mit Ärger: Mach dir bewusst, dass du zornig bist. Lass dich aber nicht von diesem Gefühl beherrschen und zu falschen Reaktionen verleiten, sondern erkenne die Ursache für dein Empfinden. Und wenn dich jemand fragt, was denn los sei, sag niemals „Nix!“

Publikum beim Vortrag von Chantal Voss
Full House bei dem Thema ;-)

Ursachen für schnelle Zornausbrüche können bis in die Kindheit zurückgehen. Aber das ist keine Entschuldigung, sondern wir sollen Verantwortung für unser Handeln und für unsere Emotionen übernehmen. Dass wir Wut spüren, liegt schließlich an jedem selbst, und niemand braucht zu zögern, über diese Gefühle auch mit Gott zu reden.

Charmant spielte Chantal Voss mit Situationen, über die wir lachen mussten, weil sich jeder wiedererkannte. Im Anschluss konnten wir Fragen stellen und von unseren eigenen Erfahrungen erzählen. Also — beim nächsten mal dran denken: Sag niemals „Nix!“

Hannas Berlin-Experiment

„Ich möchte Menschen mit Jesus Christus bekannt machen.“

Februar 2011

Hanna Boeckler
Hanna Boeckler

von Hanna Boeckler

„Aufgrund Ihrer Biografie könnte ich mir eine Mitarbeit für Sie im cafeimpuls in Berlin vorstellen!“ — Das sagte man mir auf einem Seminar für Fachkräfte, die aus der Arbeit in einem Entwicklungsland zurückgekehrt waren.

Ein Jahr später nahm ich diese Spur auf. Ich rief Doris Reichardt an, um nach Einsatzmöglichkeiten zu fragen. Gleichzeitig hatte ich Zweifel und Bedenken. Ermutigt hat mich schließlich, dass die Aufgabe des cafeimpuls auch die Maxime des gemeinsamen Lebens mit meinem Mann war, und für mich weiter ist: Ich möchte Menschen mit Jesus Christus bekannt machen.

Über Telefon bereiteten wir mein ‚Volontariat‘ vor. Ein junges Ehepaar überließ mir großzügig seine Berliner Wohnung während ihres Auslandsaufenthalts, sodaß ich im Februar das Experiment wagte und meinen Dienst antrat: Als betagte Seniorin unter vielen jungen Mitarbeitern!

Manches in der Gestaltung des Programms war mir vertraut, z.B. dass für alle Veranstaltungen viel gebetet wird. Überrascht hat mich, dass die einzelnen im Team sehr aufeinander acht haben, so intensiv hatte ich das bisher nicht erlebt. Jeder Mitarbeiter wird in seiner speziellen Ausstattung wahrgenommen und anerkannt, und diese Haltung gilt auch den Gästen gegenüber. Gottes Freundlichkeit den Menschen zu bringen ist ja ein Wagnis, und das wird akzeptiert.

Und ich selber? Ich wurde von Anfang an voll respektiert und hinein genommen. Ich konnte meine Begabung einsetzen, unbefangen über Alltags- und Glaubensfragen ins Gespräch zu kommen. Ich war ‚gefragt‘, z.B. bei Abendveranstaltungen im Kontakt mit den älteren Gästen aber auch in der Begegnung mit den vielen jungen Frauen, die meine Erfahrungen als Mutter von vier Kindern und Großmutter von acht Enkeln interessierten.

Werde ich noch einmal zurückkommen? Ich war mit meinem Mann lange in Tansania. Dort würde man sagen: „Mungu akipenda“ – So Gott will!

Archiv (2010–2007)
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