cafeimpuls
Archiv 2010–2007

Dies ist noch ein Teil unserer alten Website, die 2007–2010 online war. Wunderbare Menschen sind dabei. Viel Spaß beim Lesen und Erinnern :)

Oktober–Dezember 2010

Claire´s Letter

Drei Monate in Deutschlands Hauptstadt

Claire (Mitte) mit Doris Reichardt und FSJ-lerin Johanna (rechts)

Hallo!
Ich bin Claire aus England, und ich bin im September nach Deutschland gekommen, um für drei Monate ein Praktikum im cafeimpuls zu machen. Ab Oktober 2011 werde ich Deutsch und Französisch in England studieren. Vor ungefähr einem Jahr hatte ich mich entschieden, dass ich einige Zeit in Deutschland verbringen möchte. Es ist ein Zufall, dass ich jetzt im cafeimpuls mitarbeite (durch eine deutsche Freundin und ihre Mutter) — aber ich glaube, dass Gott es so geplant hat.

Claire (Mitte) mit Doris Reichardt und FSJ-lerin Johanna (rechts)

Ich freue mich, hier zu sein und jeden Tag für Gott zu arbeiten. Ich helfe bei fast allen Veranstaltungen, die im Cafe stattfinden: von der Krabbelgruppe über CIC7, einer Jugendgruppe, die sich wöchentlich trifft, bis hin zum Perlenworkshop. Ich arbeite mit jeder Altersgruppe gerne und habe viel Spaß.

Es ist spannend für mich, denn dadurch, dass mein Deutsch immer besser wird, kann ich jetzt Beziehungen mit Leuten in Berlin haben. Ich hoffe, dass ich diese Leute in meiner Zeit hier segnen kann — und wenn ich zurück nach England fliege, dass ich meine Freunde und Familie da segnen kann durch alles, was ich hier gelernt habe. Ich hoffe auch, dass ich mich immer an die lächelnden Gesichter hier im cafeimpuls erinnere.

Claire Ewbank

22. Oktober 2010

Oranger Oktober

„The Sycamore Tree“ in concert

Foto: „The Sycamore Tree“ im cafeimpuls

Musik drückt das aus, was nicht gesagt werden kann
und worüber zu schweigen unmöglich ist.
(Victor Hugo)

Freitagabend im Oktober: Schwungvoll betrete ich den Raum und befinde mich sofort in der gewohnten cafeimpuls-Wohlfühlatmosphäre. Ich freu mich, wieder dort zu sein, lieb gewonnene Menschen zu treffen und meinen Alltag vor der orangefarbenen Cafe-Tür zu lassen.

„inorange“ steht für einen Konzert- oder auch mal Kneipen- und Kickerabend, der einmal im Monat stattfindet. „inorange“ ist eine Einladung: Komm raus aus deinem Wochenalltag und lass dich hineinfallen in die warm(!)herzige Atmosphäre im cafeimpuls, um einfach zu entspannen!

An diesem Abend findet ein Konzert der Berliner Band „The Sycamore Tree“ statt. Julia, Christopher und Oliver verzaubern mich durch Gesang, Gitarren- und Geigenklänge, nehmen mich mit auf eine musikalische Reise durch sanfte, natürliche Klänge, irische Volkslieder, Filmmusik und ihre eigenen Kompositionen. Sie überzeugen durch eine musikalische Vielfalt und außergewöhnliche Stimmen und prägen die Atmosphäre des ganzen Abends. Ich lasse meinen Blick durch den Raum schweifen und sehe viele fröhliche, entspannte Gesichter, die bei einem kalten oder heißen Getränk den Feierabend und die schöne Musik genießen.

Victor Hugo drückt das aus, was diesen Abend so besonders gemacht hat: eine Fülle von Liedern und Zeilen, die vom Leben, der Liebe, Höhen und Tiefen, Lustigem und Traurigem handeln. Diese Fülle lässt sich kaum in Worte fassen – aber umso besser in Musik. Noch auf dem Nachhauseweg klingt sie in meinem Ohr.

Anna Müller

7.–10. April 2010

Helden gesucht!

… und gefunden beim Kinderprojekt ‚Wir sind Helden‘

Foto: Kinderprojekt im cafeimpuls

So kann man sich den Beginn des lang ersehnten und geplanten Kinderprojekts im cafeimpuls vorstellen. Mit einer coolen Buttonmaschine und dem Gestalten unserer Namensbuttons haben wir die vier Tage eröffnet: Spannung und Abenteuer für Helden von 6 bis 12!

Doch direkt am ersten Tag nahmen unerwartete Ereignisse ihren Lauf: das große und wertvolle cafeimpuls-Banner wurde gestohlen! So ein Mist, was machen wir jetzt?! Wir haben mit einem ersten Brainstorming begonnen und alle Namen von Helden gesammelt, die uns so in den Kopf kamen: Superman, Spiderman, Freunde, Eltern, … In einer Nacht- und Nebelaktion hat das Mitarbeiterteam nun versucht alle zu erreichen, damit sie uns helfen können, das Banner wieder zu bekommen. Aber – totale Pleite! Keiner hatte Zeit …

Also mussten wir selber ran, denn: ‚Wir sind Helden!‘ Wir haben uns erstmal mit sämtlichen Helden-Fähigkeiten beschäftigt. In unseren Kleingruppen haben wir darüber gesprochen, dass auch Gott ein Held ist und uns kleine Helden liebt. Anschließend haben wir eine spannende Heldenschulung durchlaufen, in der unsere coole Heldengruppe ihre ganze Stärke beim Tauziehen gegen drei starke Jungs unter Beweis stellen konnte. Sie haben die Jungs doch tatsächlich 5 Meter über die Wiese gezogen! Echte Helden eben!

Am letzten Tag sind wir geheimen Hinweisen quer durch Pankow gefolgt, um erfolgreich das Banner wieder zu finden. Den Eltern haben wir dann in einer tollen Präsentation davon berichtet.

Foto: Kinderprojekt im cafeimpuls

Zum Schluss möchten wir Johanna zitieren:
„Was hat dir am besten gefallen beim Kinderprojekt?“ — „Alles! Am liebsten hätte ich das ganze Jahr Kinderprojekt im cafeimpuls – jaaaaa, cafeimpuls ist cool!“

Denny Balscheit, Raphael Bärhold,
Tobias Braatz, Marina Glauch,
Sabrina Götz, Anna Müller,
Monique Roubal und Jonathan Steil

Frühjahr 2010

Eine Perle der Kreativität

Der Perlenworkshop im cafeimpuls

„Schmuckdesign – ein Perlenworkshop“, so lautet der offizielle Titel einer Veranstaltungsreihe im cafeimpuls, bei der sich seit Januar 2010 einige kreative Köpfe abends zum gemeinsamen Schmuckherstellen treffen.

Foto: Perlenworkshop im cafeimpuls

Wir sitzen also gemeinsam an einem großen Tisch, jede holt sich einige Perlen unterschiedlichster Formen und Farben und beginnt, den Ideen im Kopf Gestalt zu geben. Mit der Zeit entstehen eine Vielfalt an Ketten und Ohrringen, die man vielleicht mit der Vielfalt der Natur vergleichen kann.

Foto: Perlenworkshop im cafeimpuls

Diese Abende sind für mich in den letzten Monaten etwas ganz Besonderes geworden: aus einer Fülle verschiedener Perlen, bei deren Anblick man manchmal nicht so genau weiß, wo man anfangen und wie man kombinieren könnte, entsteht nach und nach eine neue Schöpfung: keine der an diesen Abenden hergestellten Ketten gleicht der anderen, jede ist einzigartig!

Foto: Perlenworkshop im cafeimpuls

Mich begeistert, dass die Frauen so viel Freude am Gestalten haben, dass sie an diesen Abenden im cafeimpuls einen Ort finden, wo sie aus dem Alltag raus und rein in eine kreative Pause kommen. Sich selbst etwas Gutes zu tun spielt dabei auch eine große Rolle: jede Frau möchte nun mal gerne ‚schön‘ sein, und eine schöne, selbst hergestellte Perlenkette, die den eigenen Geschmack widerspiegelt, ist da Balsam für die Seele.

Ich wünsche jedem so einen Ort der kreativen Freiheit und Pause vom Alltag, um etwas schaffen zu können, dass einzigartig und besonders ist!

Anna Müller

22. März 2010

Finissage Ulrike Korn

Abschied mit Engeln

‚Ein bisschen Galerie‘ – das galt genau zehn Monate für das cafeimpuls. Am 22. Mai 2009 hatten wir mit einer Vernissage die Eröffnung von Ulrike Korns Ausstellung gefeiert. Seitdem schmückten viele ihrer Arbeiten unsere Räume.

Mit einer Mitmach-Malaktion lud uns die Künstlerin nun zum Abschlussfest ein.

Teilnehmer des Engelworkshops, den sie im Cafe durchgeführt hatte, präsentierten ihre Werke in einer neuen Ausstellung.

Zu Gast waren auch zwei Engel. Sie waren zuerst nur einfach ‚da‘ und beobachteten das Geschehen, überraschten uns dann mit einer wunderbaren Performance. Danke an Nicolle Eccarius und Mareike Greb!

Foto: Engel im cafeimpuls Foto: Engel im cafeimpuls
Foto: Engel im cafeimpuls Foto: Engel im cafeimpuls Foto: Engel im cafeimpuls Foto: Engel im cafeimpuls Foto: Engel im cafeimpuls Foto: Engel im cafeimpuls

Wir alle sind Engel mit einem Flügel.
Wir müssen einander umarmen, wenn wir fliegen wollen.
(Luciano De Crescenzo)


15. November 2009

Macht euch schon mal warm!

Zwei cafeimpuls-Teams bei der 17. Berliner Marathon-Staffel

„Perfekte Bedingungen an einem idealen Austragungsort. Bei schönstem Herbstwetter feierten 1302 Staffeln mit 6.600 Läuferinnen und Läufer die Premiere der immer beliebter werdenden Marathonstaffel auf dem ehemaligen Flughafen Tempelhof.“ So fassen die Veranstalter der 17. Kondius Berliner Marathon-Staffel das Ereignis zusammen.

Foto: cafeimpuls-Teams bei der 17. Berliner Marathon-Staffel

Wir vom cafeimpuls waren mit zwei Teams am Start: cafeimpuls men und cafeimpuls women. Fünf Männer und sechs Frauen brachten gemeinsam die Marathon-Distanz von 42,195 km hinter sich. Jeweils ein Läufer und eine Läuferin waren auf der Strecke auf dem Tempelhofer Flughafengelände unterwegs – während die anderen Team-Mitglieder gespannt mitfieberten, den nächsten Läufer-Wechsel planten, sich aufwärmten oder sich schon wieder ausliefen. Die Schlussläufer gaben zum Ende alles und wurden nach 3:16 h und 3:49 h begeistert im Ziel empfangen. Hier alle Ergebnisse.

Gemeinsam hatten wir einen tollen, erfolgreichen Tag – und haben mal wieder bewiesen: cafeimpuls BEWEGT LEBEN!

Anja Nissler

7. November 2009

Run – Dance – Sponsor

Sponsorenlauf für die neue Küche

Foto: Sponsoren-Läufer am Ziel

Samstag 16:00 Uhr auf einem Berliner Sportplatz: 20 Läufer geben ihr letztes. Sie wollen durch ihren Einsatz den Bau der neuen Küche im cafeimpuls unterstützen. Insgesamt 58 Sponsoren wurden im Vorfeld akquiriert. Sie haben den Läufern zugesichert: „Ich werde dir für jede gelaufene Runde den Betrag X spenden!“ (10 cent bis 20 €)

Foto: Sponsoren-Läufer am Ziel

Unter den Augen der Zuschauer laufen die Teilnehmer los – Junge und Alte, Angereiste und Berliner. Bis in die anbrechende Dunkelheit bringen sie eine Strecke von insgesamt 96,8 km hinter sich! 242 Runden summieren den erlaufenen Betrag für die neue Küche: stolze 3400 €!!! Damit ist das Geld vorhanden, um den Umbau im Sommer 2010 zu realisieren :-)

Anja Nissler

20. Juni 2009

Was bei den Menschen unmöglich ist …

Freunde- und Förderertreffen im cafeimpuls

„Was bei den Menschen unmöglich ist, das ist bei Gott möglich“ (Lukas 18,27) – unter diesem Motto trafen sich Freunde und Förderer des cafeimpuls, um sich mit uns zu freuen an dem, was Gott hier tut. Die Festveranstaltung leitete Dietrich Pätsch, Vorstand des Trägervereins CBI, mit den Worten ein: „Lieben Sie das cafeimpuls, es eignet sich als hervorragendes Liebesobjekt in Gottes Reich!“

Mitarbeiter und Gäste bekräftigten seine Empfehlung mit eigenen kleinen Liebeserklärungen: „Hier konnte ich viel über den Glauben lernen, habe Menschen kennengelernt, und da kommt noch mehr“, „Ich kann mich nicht entscheiden, welches bisher die beste Veranstaltung war“, „Hier bekomme ich neue Inputs und kann mich selber einbringen, eine offene, freundliche Atmosphäre zu schaffen“, „Es ist mir bisher nicht geglückt, mich aus dieser Arbeit rauszunehmen“, „Wir haben Grund zum Loben und zum Danken. Ich wünsche dem cafeimpuls weiter viele Spender, Beter, Förderer.“

Foto: Jana Schäfertöns und Amelie Zintarra reisen musikalisch durch die Zeit

Auch Vorstand und EV-Mitglieder von mc2 (Marburger Kreis und crossover) waren gekommen, und Stefan Pahl spielte uns eine Folge der Sendung mit der Maus vor zum Thema: „Was muss ich tun, um zu Gott zu kommen und das ewige Leben zu haben?“ Fazit: Was bei Menschen unmöglich erscheint, das funktioniert aber bei Gott!

Jana Schäfertöns, Amélie Zintarra und Raphael Below bildeten mit ‚einer kleinen musikalische Reise durch die Zeit‘ schließlich den krönenden Abschluss der Feier.

Anja Nissler

19. Juni 2009

Berlin – politischer und geistlicher Brennpunkt?

Vortrag von Dr. Ulrich Pohlmann, Politikwissenschaftler

Titel: A Wordle of the Kennedy speech, Berlin on 26 june 1963

Die gut besuchte Veranstaltung zeigte das offensichtlich große Interesse an diesem Thema. Dr. Pohlmann fragte eingangs, ob die Tatsache, dass Berlin seit 1999 wieder Regierungssitz und damit der politische Brennpunkt Deutschlands ist, auch Auswirkungen auf den Bereich des Glaubens und der Religion in dieser Stadt habe.

Der Referent machte einen interessanten Vergleich mit den anderen großen Hauptstädten Europas und stellte fest, dass – anders als im Falle von London oder Paris – in Deutschland die wichtigsten Institutionen beider großen Konfessionen und der Freikirchen über das ganze Land verteilt seien. Keine der Volkskirchen habe ihren Sitz in der deutschen Hauptstadt. Das alles habe Folgen für die religiöse Ausstrahlung der Metropole. Trotz ihrer eher tragischen Geschichte, die im 20. Jahrhundert durch Naziherrschaft, Krieg, Zerstörung, SED-Willkür und Stasi-Terror geprägt war, wirke die Stadt erstaunlich fröhlich, und es gebe in ihr durchaus ein lebendiges religiöses Leben.

Der Referent machte seine Zuhörer auch darauf aufmerksam, dass trotz der Verklärung ländlicher Zustände, wenn es um die Religiosität der Menschen geht, das Christentum von seinen Ursprüngen her immer eine Stadtreligion war. Nicht zufällig verwende die Bibel beispielsweise für das Ende der Zeit das Bild vom neuen Jerusalem. Wer behaupte, in Berlin passiere in Sachen Glauben nichts, übersehe das segensreiche Wirken vieler Organisationen, nicht zuletzt des cafeimpuls in Pankow.

Nach Pohlmann haben wir eher Grund zum Optimismus für diese Stadt. Berlin sei zwar nicht religiöser Brennpunkt im Sinne von Zentrum und Strahlkraft, wohl aber im Sinne von Neuaufbrüchen und Auseinandersetzung mit anderen Weltanschauungen. Die Bibel fordere uns auf, ‚der Stadt Bestes zu suchen‘ und für sie zu beten, damit auch wir von ihrem Wohlergehen profitieren. Christen haben allen Grund, ihre Überzeugungen mit Selbstbewusstsein zu vertreten. Das Christentum habe in den zweitausend Jahren seiner Geschichte nichts von seiner Wahrheit und Aktualität verloren.

An den Vortrag schloss sich eine angeregte Diskussion an.

Dr. Peter Schmiediche

22. Mai 2009

Potpourri für die Sinne

Vernissage von Ulrike Korn

Foto: Ulrike Korn - Malerei und Keramik

Das cafeimpuls wurde zur Galerie, als am 22. Mai die Ausstellung der Leipziger Künstlerin Ulrike Korn eröffnet wurde. Ihre ausdrucksstarken, farbenfrohen Bilder und Keramiken werden jetzt Gäste und Mitarbeiter im Cafe inspirieren.

Die Vernissage selbst war schon ein buntes Potpourri für die Sinne, denn Ulrike Korn wurde von zwei Künstlerfreunden aus Leipzig begleitet. Christian Kraft führte mit seinen Liedern in den Abend ein und Mareike Greb trug eine wunderbare Performance bei aus Tanz und Sprache. Ich hätte hier gerne ein Foto davon eingestellt, aber in diesen intensiven Minuten war es einfach unmöglich, auf den Auslöser zu drücken …

Im Interview mit Ulrike Korn (Jahrg. 1955, Akademie der Bildend. Künste Karlsruhe) hörten wir von ihrer Entwicklung als Künstlerin und ihrer Suche nach dem eigenen ganz individuellen Weg.

Foto: Doris Reichardt interviewt Ulrike Korn im cafeimpuls

Die Frage nach Identität – Wer bin ich? – sowie Fragen nach der richtigen Entscheidung an Wendepunkten im Leben – das hat sie immer wieder stark beschäftigt. Sehr authentisch und persönlich ließ sie uns an diesen Momenten teilhaben. Auch ihre Freundin kam zu Wort und beide erzählten, was ihre Freundschaft in diesem Prozess beigetragen und wie das geholfen hat.

Die Ausstellung läuft noch einige Monate. Die Exponate sind verkäuflich. Außerdem können sehr schöne Postkarten und mit Figurinen bemalte keramische Kacheln (tolles Geschenk!) erworben werden.

Verena von den Brincken

26. April 2009

Frühstückszeit

Frühstücken Sie doch mal mit Gott!

Foto: ‚Frühstück mit Gott‘ im Cafe Impuls an jedem letzten Sonntag im Monat

Am letzten Sonntag im April war es wieder soweit: Das ‚Frühstück mit Gott‘ fand im cafeimpuls statt. Dieser Sonntagvormittag einmal im Monat ist wirklich etwas Besonderes: Leckeres Frühstück, von liebevollen Händen bereitet, freundliche Mitarbeiter und interessierte Gäste aus allen Altersgruppen. Im cafeimpuls liegt in der Luft, was der Name dieser innovativen Veranstaltung verspricht. Der Kaffee dampft, die Teller werden gefüllt – es ist Frühstückszeit.

Und was hat das mit Gott zu tun?

Nach dem kulinarischen Teil gibt es wie immer ein Thema: ‚Deine Sorgen möchte ich haben – sagt Gott‘. Wie kann ich mit meinen Sorgen fertig werden? Das ist die große Frage. Und die betrifft eigentlich jeden.

Gabi erzählt von einem Kühlschrank, der im unpassenden Moment den ‚Geist‘ aufgibt, natürlich vor einem großen Familienfest … Kirstin erzählt von einer unerwarteten Steuernachzahlung, die nicht eingeplant war und die ein großes Loch in das Familienbudget reißt … Inge erzählt, wie sie ihr Alter täglich mehr spürt, sie hat Angst vor Krankheit und Verfall … Brigitte erzählt von ihrer MS-kranken Schwester, deren Zustand sich verschlimmert und welchen Schmerz das für alle Beteiligten bedeutet. Andere erzählen von Situationen, in denen sie große Furcht empfanden. Dann erzählen sie von dem Trost, als sie vor Gott alles ausschütteten und in der Ruhe danach neue Gedanken über ihre Situation bekamen, wenn danach ganz praktische Hilfe und Klärung passierte.

Gott hat ein offenes Ohr für jeden Menschen. Alle unsere Sorgen und Nöte will er kennen, um zu trösten, zu ermutigen, zu helfen und zu heilen. Das kann man ausprobieren und heute damit anfangen.

Brigitte Kattusch

25. April 2009

Mehr als nur ‚cheesy‘

Kim Nixon in concert

Kim Nixon ist eine aus Amerika stammende Sängerin, die seit drei Jahren in Berlin lebt und sich dem Akustikpop widmet. Im cafeimpuls trat sie im Rahmen der neuen Veranstaltungsreihe ‚In Orange‘ auf, die jeden letzten Freitag im Monat stattfindet.

Foto: Kim Nixon am 25.04.2008 im Cafe Impuls

Kim Nixon betritt die Bühne, schnappt sich die Gitarre und ihr Mann Mathias setzt sich an das Klavier. Es geht los und ich komme aus dem Staunen nicht heraus: so voller Ausdrucksstärke, kraftvoll und klar. Sie begeistert mich durch ihre Ausstrahlung, ihr Lächeln und die Art, mit der sie selbstironisch von sich sagt, dass sie ein bisschen ‚cheesy‘ sei. Ihr Mann übersetzt es liebevoll mit ‚ein bisschen kitschig‘.

Ihre Lieder handeln von Alltagsthemen: von ihrem Hund Molly, von Freundschaften zu ihren in Amerika zurückgelassenen Freunden und von ihrem Glauben.

Ich erlebe ein eindrucksvolles Konzert und verlasse das cafeimpuls mit vielen Ohrwürmern, mit Kims aktueller CD und der Vorfreude auf den nächsten ‚In Orange‘ Abend.

Amelie Zintarra

5. April 2009

Angekommen

cafeimpuls-Team beim 29. Berliner Halbmarathon

Fünf Mitarbeiter des cafeimpuls sind am 5. April mit einem Ziel aufgewacht: 21,0975 km durchhalten und beim 29. Berliner Halbmarathon das Rote Rathaus in der angestrebten Laufzeit erreichen!

Im kalten Winter bei Eis und Schnee hatte die Trainings- und Vorbereitungszeit begonnen – für Nils Mietzner, Daniel Wunderlich, Johannes Baltes, Eva Wunderlich und mich. An einigen Tagen war die Überwindung zum Laufen groß und uns kamen Zweifel, ob unsere angestrebten Zeiten eigentlich realistisch wären. Aber das Ziel vor Augen, diese Herausforderung zu bewältigen und gemeinsam als cafeimpuls-Team durch Berlin zu laufen – das war stark genug, uns alle am Ball zu halten.

Foto: Fernsehturm Berlin Alexanderplatz

Der Tag kam, das Wetter war gut, und die Masse von ca. 21.000 Läufern setzte sich in Bewegung. Um 10:45 Uhr gings am Berliner Dom los, weiter unter dem Brandenburger Tor hindurch, an der Siegessäule vorbei, durch Charlottenburg, über den Ku’damm, vorbei an der Gedächtniskirche, über den Potsdamer Platz und durch die Friedrichstraße zum Ziel am Roten Rathaus.

Gefühlt ‚ganz Berlin‘ und natürlich unsere eigenen Fans feuerten uns begeistert an. Welch ein Gefühl, in dieser Menschenmasse zu laufen! Versorgt wurden wir unterwegs mit Wasser, Tee, antreibenden Rhythmen von diversen Trommlergruppen und natürlich den cafeimpuls-Rufen unserer Fans. Die Kilometer wurden immer weniger und schließlich hatten wir das Ziel vor Augen: Nils durchquerte es als Erster unseres Teams in 1:36 h, seine angestrebte Zeit. Jeder von uns machte seine Wunschzeit zur Wirklichkeit!.

Nach spätestens 2:06 h hatte jeder glücklich ein alkoholfreies Hefeweizen in der Hand und die wohlverdiente Medaille um den Hals. Ein geniales Gefühl, und zum Ausprobieren: Herausfordern lassen, mitmachen und ankommen!

Anja Nissler

3. Januar 2009

Winterlicher Pfannkuchenlauf

Dabei sein ist alles

Der 28. Pankower Pfannkuchenlauf begann an einem wunderschönen, verschneiten und eisigen Samstagmorgen, als alle Beteiligten sich um 10 Uhr am Kissingen Sportplatz trafen. Für manche war es ein Klacks, für viele eine echte Herausforderung. Ich, als untrainierte Läuferin und kurzfristig angemeldet, zähle mich zur 2. Variante. Gewappnet gegen die Kälte hatten wir einen cafeimpuls Tisch mit Kaffee, Tee und Keksen dabei.

Unter dem weißen Banner ‚Pankower Pfannkuchenlauf‘ sammelten sich zunächst die Kinder an der Startlinie. Nach einem ‚Auf die Plätze fertig los!‘ war der Kids-Lauf eröffnet. Einmal um den Sportplatz herum, dann wieder in die Mitte des Platzes ergab 1,2 km. Drei Jungs waren vom cafeimpuls-Team mit dabei und Jonathan Reichardt schaffte es, in 6,14 Minuten als erster ins Ziel zu stürmen!

Foto: Pankower Pfannkuchenlauf 2009

Nach einer kleinen Pause wärmten sich die Teilnehmer für den Familienlauf auf. Drei Mitglieder unseres cafeimpuls-Teams waren mit am Start. Diesmal wurde es schon etwas schwieriger. Zwei Runden musste man um den Sportplatz durchhalten – sage und schreibe 2,3 km.

Beim letzten Lauf schließlich stand uns die Durststrecke von 6,5 km bevor. Das ist der einzige Lauf, von dem ich als Läuferin berichten kann. Auch ich hatte die Ehre, 6 schnelle Runden um den Sportplatz mit 11 weiteren cafeimpuls-Läufern zu rennen. Ich kann nur sagen: Wir gaben alle unser Bestes.

Und so fanden sich schließlich alle erleichtert von den erkämpften oder ‚erschlichenen‘ Läufen am cafeimpuls-Treffpunkt wieder ein. Wie gut wir vertreten waren, könnt ihr in der Ergebnisliste bewundern :-)

Einen herzlichen Dank an alle Läufer und diejenigen, die zum Anfeuern da waren. Jetzt bleibt mir nur noch zu sagen: Dat war doch was Feines, danach fühlt man sich, als könne man fliegen (außer an den Tagen danach). Und die Frage: Wer ist beim Berliner Halbmarathon am 4. April und beim Pankower Frühlingslauf am 18. April wieder oder neu am Start? Dabei sein ist schließlich alles!

Katha Schott

Oktober + November 2008

Lisa im Praktikum

… und wegen all der lieben Menschen komme ich wieder

Foto: Lisa Rüeck, Praktikantin im Cafe

Meine Eindrücke in ein paar Sätze zu fassen, fällt mir wirklich schwer. Am Anfang hab ich erstmal meine Wohngemeinschaft gefunden, die ohne den engagierten Einsatz von ein paar lieben Leuten so nicht zustande gekommen wäre. Dann wurde ich mitten ins Cafeleben hinein geschmissen und war einfach mit dabei. Neben Kochen, Malen, Putzen, Tanzen und Basteln durfte ich z.B. auch meine Beweglichkeit unter Beweis stellen, als es galt, von hinten über die letzte Rückbank in den eiskalten Cafe-Bus zu klettern, weil die Tür klemmte … ;-)

Mir hat die Zeit im cafeimpuls das Gefühl gegeben, mal was bewegen zu können – und bewegt zu werden – und dafür auch gebraucht zu werden! Deshalb und wegen der guten Zeit, die ich dort oben hatte und wegen all der lieben Menschen bin ich ab 7. Januar 2009 wieder in Berlin.

Lisa Rüeck aus Wiesbaden

3.–5. Oktober 2008

KIWI - ein Seminar zu Beruf und Persönlichkeit

Wer bist du? Was kannst du? Was willst du werden?

Um diese Fragen ging es im cafeimpuls Anfang Oktober. Die beiden Referenten Steffen Schüpferling und Dr. Miriam Bremer von KIWI schilderten zuerst ihre Lebensläufe. Das war sehr interessant, weil es authentisch war und man gesehen hat, dass ein persönliches Lebensziel auf sehr unterschiedlichem Weg erreicht werden kann.

Foto: Teilnehmer des KIWI-Seminars im Cafe Impuls

Alle Teilnehmer hatten im Vorfeld anhand eines Arbeitsbogens die jeweiligen Fähigkeiten und Persönlichkeitsstärken ihrer Großeltern und Eltern aufgeschrieben. Mithilfe von speziell erarbeiteten Tests wurden dann von jedem die Interessen und Fähigkeiten herausgefunden. Die Teilnehmer konnten an einem der fünf bereitstehenden Laptops drei ihrer Fähigkeiten eingeben und herausfinden, welche Berufe darauf passen. Es wurden Tests zu Persönlichkeit und idealem Arbeitsumfeld und ein DISG-Test durchgeführt, um dem individuellen Persönlichkeitstypen noch näher zu kommen.

Ein gemeinsam gestalteter Gottesdienst bildete den krönenden Abschluss dieses gelungenen Seminars. Mit Sicherheit hat jeder Teilnehmer sehr viel über sich gelernt, herausgefunden und entdeckt.

Julia Männer

2. Juni–11. Juli 2008

Jessica im Praktikum

6 Wochen – bewegtes Leben – Leben bewegen

Das hätte das Motto meines Praktikums im cafeimpuls sein können. Denn dafür hatte ich meine Tasche gepackt, um im gemütlichen Berlin-Buchholz zu wohnen.

Foto: Jessica Zehnter, Praktikantin im Cafe

In dieser Zeit habe ich eine Menge Menschen getroffen und viel gelernt. Zum Beispiel wie man ein super leckeres Verwöhnbuffet herrichtet, aber auch wieviel sorgfältige Vorbereitung dafür nötig ist. Ich habe das erste mal in meinem Leben einen Schokobrunnen gesehen. Was für eine Erfindung … Widerstand zwecklos, wer einmal probiert hat, riskiert, nicht aufhören zu können :-)

Jeder Tag war ganz verschieden … es gibt viele Bereiche, in die ich reingeschnuppert habe. Schwerpunktmäßig habe ich mit Eltern und kleinen Kindern sowie Jugendlichen zusammen gearbeitet. Mit der Jugendgruppe Cic 7 waren wir oft sportlich unterwegs. Skaten und Volleyball waren sehr angesagt. Einmal wurden wir sogar beim gemütlichen Picknick im Mauerpark von Viva überrascht und zu unserem Musikgeschmack interviewt. Total bewegtes Leben für und mit den Jugendlichen des Cafes.

Noch vieles mehr habe ich in Berlin erlebt und kann es nur wärmstens weiterempfehlen. Es waren wirklich 6 Wochen, in denen man selbst bewegt wurde und auch andere bewegt hat!!! Tolle Arbeit, tolle Menschen – da komme ich gern wieder!

Jessica Zehnter

28. Juni 2008

… als schwebe man ein bisschen

Mitch Schlüter & Philipp Poisel in Concert

Trotz vieler Menschen auf engstem Raum hatte man am vergangenen Samstagabend das Gefühl, man schwebe ein bisschen. Mitch Schlüter und Philipp Poisel, die beide nur ihre Gitarre dabei hatten, beeindruckten die Zuhörer mit der Authentizität und Echtheit ihrer Songs. Beide Musiker boten sowohl lyrischen Tiefgang, als auch erfrischende Leichtigkeit und großes musikalisches Können.

Foto: Mitch Schlüter und Philip Poisel im Cafe Impuls

Als Zuhörer fühlte man sich so manches Mal ertappt, denn Mitch und Philipp schafften es, genau das zu singen, wofür man selbst oft keine Worte findet – und das auf eine sehr schöne Art und Weise! Vielen Dank an alle, die sich an diesem gelungenen Abend beteiligt haben!

Doris Reichardt

27. April 2008

Wenn mein Leben ein Haus wäre …

…, dürfte Gott mein IKEA sein?

Foto: Lebenshaus

Einrichten ist gerade sehr verbreitet – im Fernsehen, in Magazinen und auch im cafeimpuls. Allerdings geht es im Cafe nicht um raumschmeichelnde Möbel oder stimmungsschaffende Farben (dieses Thema wurde bereits mit der letzten Renovierung abgehakt), sondern diesmal um die Beschäftigung des erfolgreichsten Innenarchitekten der Welt: Gott persönlich.

Vera Hess aus Lübeck, Referentin des Marburger Kreises, nutzte das Frühstück mit Gott im cafeimpuls, um über unser „Lebenshaus“ laut nachzudenken. Welche Zimmer würde es dort geben und wie sähen diese aus? Vom Kinderzimmer mit unseren Erinnerungen an die Kindheit, mit unseren Beziehungen zu Eltern und Geschwistern angefangen über das Arbeitszimmer inklusive unseres Berufs bis zu Hobbyraum und Wohnzimmer: Gibt es dort Löcher in den Wänden; Rollos, die peinliche Unordnung verbergen sollen; zu viel oder zu wenig wohliges Wohngefühl?

Vera Hess gab Tipps zur Raumgestaltung und die begannen ganz simpel mit dem Glauben an den Gott der Bibel, der uns aus lauter Liebe das dickste Traumhaus bauen und für jeden alters- oder witterungsbedingten Schaden aufkommen würde. Dinge, für die man sich sonst aufwendig bei Einrichtungsshows privater Fernsehsender bewerben muss, hält Gott für uns bereit. Mit Bauplan (Bibel) und Anrufen die von Herzen kommen (Gebet) toppt er jedes „Wohnen nach Wunsch“ und erweitert das Leben in den eigenen vier Wänden um ein Leben in uneingeschränkter Fülle.

Christiane Baltes

19. April 2008

Is that all you want?

Crossing und ‚Dance to Heaven‘ im Café Garbáty

Is that all you want? Dont you see how beautiful its gonna be with you and me?

Ist das alles, was du willst? Erkennst du nicht, wie schön es wäre mit dir und mir?

Foto: Crossing im Garbáty

In dieser Liedzeile bezieht sich Crossing nicht nur auf die Liebe zwischen Mann und Frau. Wie in vielen anderen meist englischen Songs, spiegelt dieser Text auch die Sehnsucht Gottes nach einer Liebesbeziehung zu uns Menschen wider. Das musikalische Niveau dieser christlichen Band aus Niedersachsen begeisterte diesmal nicht nur die langjährigen Fans der fünf sympathischen Jungs, sondern zog auch alle anderen Gäste in ihren Bann.

Foto: Kooperation von Cafe Impuls und Café Garbáty

Nach dem Konzert legte DJane Julia auf. Der Mix zwischen 70ern, 80ern, 90ern und Songs von heute gelang erfolgreich!

Die 150 Gäste der gemeinsamen Veranstaltung vom Café Garbáty mit dem cafeimpuls bestätigten die gelungene Zusammenarbeit durch die ausgelassene Stimmung an diesem Abend und machten Lust auf weitere Veranstaltungen dieser Art.

Christiane Baltes

29. Februar 2008

Aus dem Tagebuch einer Schwäbin im Exil

Hannah Hubrich macht im Cafe ihr FSJ

Es ist immer wieder erheiternd, wenn man bei Erwähnung seiner Herkunft etwas überrascht, verdutzt, und manchmal sogar ungläubig angeschaut wird. Ja, meine eigentliche Heimat ist ganz schön weit entfernt vom Nabel der Welt: Berlin-Pankow.

Foto: Hannah Hubrich, FSJ-lerin im Cafe

Für ein Jahr habe ich das Ländle verlassen, um mich der Arbeit im cafeimpuls zu widmen. Mein FSJ (Freiwilliges Soziales Jahr) ermöglicht es mir, hier in Berlin zu sein, mich für eine tolle Arbeit einzusetzen und nebenher mich selbst, viele nette Menschen und Gott besser kennen zu lernen.

Ein FSJ im cafeimpuls muss man sich so vorstellen: Ein- oder zweimal am Tag (oder manchmal auch bis in die Nacht) füllt sich das Cafe mit vielen Leuten. Man bereitet vor, begrüßt, hört zu, spielt, singt, lacht, bastelt, räumt auf, räumt um, betet, diskutiert, erzählt, kocht, malt, tanzt, macht Späße, grübelt … ganz verschieden, je nach Veranstaltung. Und dabei lernt man unheimlich viel Neues und profitiert von den einzelnen Begegnungen mit Mitarbeitern und Gästen und von den vielen neuen Erfahrungen innerhalb der Arbeit.

So bin ich immer wieder erstaunt, wenn ich in der Spielgruppe ein längst vergessenes Kinderlied meiner eigenen Spielgruppenzeit wieder erkenne, wenn mir ein Cafe-Gast etwas von seiner Lebensgeschichte erzählt, wenn ich merke, dass auch ich eigentlich ganz gut kochen kann, wenn viele Menschen unterschiedlichsten Alters einen wunderbaren Abend zusammen und in guter Gemeinschaft verbringen können.

Foto: City, die Band, im Cafe

Es kommt nicht selten vor, dass etwas Außergewöhnliches passiert. So war Ende letzten Jahres z.B. die Rockmusikgruppe City im cafeimpuls. Hier ein Foto von Mike Reichardt, dem Leiter des Cafes, und den Ostrockstars.

 

Eigentlich kann man meine Arbeit ganz einfach mit einem „Hoppla“ zusammenfassen. „Hoppla“ deshalb, weil kein Tag dem anderen ähnelt, und weil es immer wieder Neuland zu entdecken gibt. Das cafeimpuls ist nie fertig und sollte seine „Hoppla-Mentalität“ auch nie verlieren! Es ist schön, hier zu arbeiten!

Hannah Hubrich

2. Februar 2008

cafeimpuls im Radio

Live – Eindrücke von Gästen und Mitarbeitern

Im Inforadio des RBB (Rundfunk Berlin-Brandenburg) innerhalb der Reihe „Babylon – Religion und Gesellschaft“ gab es diesen schönen Beitrag. Und Hannah (s.o.) kommt natürlich auch vor :-)

[ Audioplayer ]
Das Flash-PlugIn im Browser fehlt!

Beitrag: Daniela Siebert für RBB (2 1/2 Min.)

Foto: Cafe Szenen

 

5. Januar 2008

Dass sie laufen und nicht matt werden …

cafeimpuls erfolgreich beim 27. Pankower Pfannkuchenlauf

Am ersten Sonnabend im Neuen Jahr findet seit 27 Jahren der „Pankower Pfannkuchenlauf“ statt. Der Lauf heißt so weil jeder Läufer, der das Ziel erreicht, einen Pfannkuchen erhält. Die Sieger werden sogar mit leckeren Sahnetorten prämiert.

Diesmal waren wir das erste Mal mit einem cafeimpuls Team dabei. Insgesamt neun Läufer gingen am 5. Januar 2008 fürs cafeimpuls an den Start, und das bei minus 4 Grad!

Foto: Pankower Pfannkuchenlauf 2008

In der Endauswertung belegten wir als Team Platz 10. Noch ehrenvollere Plätze wurden von unseren Einzelläufern belegt. Die Reichardts belegten Platz 1 beim Familienlauf über eine Distanz von 2,3 km. Weiterhin belegten Jonathan Reichardt, Helena Reichardt, Janine Nützmann und Christine Nützmann Platz 1, 2, 3 und 4 in ihrer jeweiligen Altersklasse. Beim 6,5 km Lauf wurden die Plätze 15, 21, 71, und 82 belegt. Insgesamt also ein voller Erfolg! An dieser Stelle: Einen herzlichen Dank an alle cafeimpuls Pfannkuchenläufer!

Und was hat Laufen mit unserer Arbeit im Cafe zu tun?

In der Bibel wird immer wieder das Bild des „Laufens“ aufgegriffen. In Jesaja 40, 29 steht zum Beispiel: Der Herr gibt dem Müden Kraft, und Stärke genug dem Unvermögenden. Männer werden müde und matt und Jünglinge straucheln und fallen; aber die auf den Herrn harren, kriegen neue Kraft, dass sie laufen und nicht matt werden. Auch Paulus geht im 1. Korintherbrief 9, 23- 27 auf das „Laufen“ ein. Er meint den Lebens„lauf“ und beschreibt es auszugsweise so: Alles aber tue ich um des Evangeliums willen, um an ihm teilzuhaben. […] Lauft so, dass ihr gewinnt!

Unsere Arbeit im cafeimpuls hat ein Ziel: Wir wollen Menschen neugierig machen und einladen, die Aktualität des christlichen Glaubens zu entdecken und persönlich zu erfahren. Um dieses Ziel zu erreichen, bedarf es eines motivierten Läuferteams, das gut aufeinander abgestimmt ist, das gleiche Ziel verfolgt und sich mit aller Kraft für die Umsetzung einsetzt. Auch im Jahr 2008 findet dieser „Lauf“ statt. Wer geht mit uns gemeinsam an den Start? Wer hat Lust sich mit in diese Arbeit einzubringen, die uns Gott anvertraut hat?

Doris Reichardt

Jubiläumsfeier am 29. Juni 2007

Kaffee trinken wie Gott in Pankow

15 Jahre Cafe Impuls

cafeimpuls ist 15 geworden

Menschen, die dicht gedrängt bis auf den Hof stehen – hier musste es etwas umsonst geben. Oder etwas sehr Interessantes. Beides stimmte. Umsonst gab es eine große Portion der Liebe Gottes und extra gutes Essen. Interessant war es, dass etwa 130 unterschiedlichste Leute zusammentrafen, um das fünfzehnjährige Bestehen des cafeimpuls zu feiern.

Foto: Full House beim Jubiläum

So bunt gemischt wie das Team aus ehrenamtlichen Mitarbeitern, Unterstützern und Gästen war dann auch das Abendprogramm. Zur Einstimmung Lobpreis, den diesmal selbst die Nachbarschaft nicht überhören konnte. Gut so, denn er kam von Herzen.

Foto: Impuls von Stefan Pahl

Anschließend referierte Stefan Pahl. Sein kaputtes Knie und Krücken hatten ihn nicht daran gehindert, Berlin zu beehren und den Fokus auf denjenigen zu richten, ohne den es das Cafe nicht gäbe: Jesus. Sein Input zum Thema ‚cafeimpuls – bewegt Leben‘ gab vielen Beteiligten Ermutigung und Bestätigung für ihr ehrenamtliches Engagement im Cafe.

Foto: Mitch Schlüter leitet den Lobpreis

Lydia von Thaler, die 2006/7 ihr freiwilliges soziales Jahr gemacht hat und das Küken im Mitarbeiterteam war, präsentierte 15 Jahre cafeimpuls in lebensechten Bildern: von der beschaulichen Hinterhof-Begegnungsstätte zum ausgebauten Cafe mit Breitbandwirkung.

 

Foto: Doris und Mike Reichardt

Ohne bestimmte menschliche Werkzeuge wäre das allerdings nicht möglich gewesen. Die vielen Glückwunschkarten an der schwarzen Pinnwand im Eingangsbereich des Cafes ließen erahnen, welche Unterstützung das Cafe hat und auch braucht. Aus allen Teilen Deutschlands sowie aus Österreich und der Schweiz freuen sich andere Christen mit über die Entwicklung des cafeimpuls. Ohne ihre treue Hilfe durch Gebet und finanzielle Zuwendung wären Dinge wie die Renovierung oder die Erweiterung des Programmangebots weiterhin Träume geblieben. Dem verliehen auch die Cafe-Leitung Mike und Doris Reichardt Ausdruck, indem sie allen Mitarbeitern und Unterstützern für ihr langjähriges und intensives Engagement dankten.

Foto: Fürstliches Buffet

Den Ausklang fand das Fest zum Jubiläum nur schleppend – wie so oft bei anderen Veranstaltungen im Cafe. Es wurde viel erinnert, gelacht, gefreut und visioniert. Und vielleicht konnte Gott an diesem Abend mit einem Lächeln die Nacht einläuten.

Christiane Baltes